Autor: Peaksy.de

Peaksy berichtet faktenbasiert über Wirtschaft & Politik, Aktien und Kryptowährungen. Leser finden strukturierte Analysen, aktuelle Börsennews und Kontext zu Zinsen, Inflation und Markttrends. Ziel sind klare Einsichten für informierte Entscheidungen an den Kapitalmärkten.

Beim Investieren wird häufig über ETF-Auswahl, Kostenquoten oder Ordertypen gesprochen. Ein praktischer Hebel wird dagegen oft übersehen: der Handelsplatz. Ob eine Order über Xetra, Tradegate, gettex, LS Exchange oder eine Regionalbörse läuft, kann den Preis, die Ausführung und die versteckten Kosten beeinflussen. Gerade bei kleineren Ordergrößen oder weniger liquiden Werten kann das spürbar sein. Dieser Artikel erklärt, wie sich Börsenplätze unterscheiden, welche Rolle Liquidität und Spreads spielen und wie sich in der Praxis der passende Platz pro Order auswählen lässt. Die Inhalte dienen der Information und sind keine Finanzberatung. Welche Börsenplätze gibt es – und was ist der Unterschied? In…

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Wer ETFs vergleicht, landet schnell bei Diagrammen: ein Index-Chart hier, die ETF-Performance dort – und schon wirkt es, als wäre der ETF „schlechter“ oder „besser“ gelaufen. In der Praxis liegt der Unterschied jedoch oft nicht am ETF selbst, sondern am verwendeten Referenzindex: Manche Indizes zeigen nur Kurse, andere rechnen Dividenden mit ein. Genau hier steckt eine der häufigsten Quellen für Missverständnisse. Dieser Artikel erklärt, wie ein ETF-Referenzindex funktioniert, was die Varianten „Price“ und „Total Return“ bedeuten, warum Währungen und Steuern die Darstellung verändern können – und wie sich Vergleiche so aufsetzen lassen, dass sie wirklich fair sind. Die Inhalte sind…

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Ein hoher Kupon wirkt wie ein Versprechen: „Hier gibt es Zinsen, egal was passiert.“ Genau mit diesem Gefühl werden Aktienanleihen (häufig auch Reverse Convertible genannt) oft verkauft. In der Praxis sind sie aber kein Ersatz für sichere Zinsanlagen, sondern ein Produkt mit klaren Bedingungen: Die „Zinsen“ sind die Prämie dafür, dass Anleger ein Aktienrisiko übernehmen – und zusätzlich das Risiko des Emittenten (Herausgebers). Wer versteht, wie Rückzahlung und Auszahlungsprofil funktionieren, kann Aktienanleihen sauber einordnen: als Seitwärts- oder leicht-bärisches Instrument, das Ertrag gegen begrenzte Chancen tauscht. Dieser Ratgeber erklärt die Mechanik Schritt für Schritt, zeigt typische Varianten und liefert eine Checkliste,…

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Beim Kauf oder Verkauf von Aktien, ETFs oder Derivaten taucht oft ein unsichtbarer Mitspieler auf: der Market Maker. Viele Anleger:innen merken ihn erst, wenn der Spread (Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs) ungewohnt breit ist oder eine Order „schlechter“ ausgeführt wird als erwartet. Dabei ist die Grundidee hinter Market Making simpel: Jemand stellt fortlaufend handelbare Kurse, damit andere jederzeit kaufen oder verkaufen können. Dieser Artikel zeigt, wie Market Maker arbeiten, warum Spreads schwanken, welche Rolle Handelsplätze spielen und mit welchen Regeln sich typische Reibungsverluste reduzieren lassen – ohne Mythen und ohne Renditeversprechen. Was macht ein Market Maker – und warum gibt…

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Wer eine Aktie oder einen ETF nicht „zum nächstbesten Kurs“ handeln will, arbeitet meist mit Limits. In der Praxis kommt dann schnell die Frage: Soll die Order nur heute gültig sein – oder so lange, bis der Markt den Zielkurs erreicht? Genau hier setzt die GTC-Order an. Sie wirkt simpel, kann aber im Alltag zu überraschenden Ausführungen führen, wenn sie nicht aktiv überwacht wird. Was bedeutet GTC (Good Till Cancelled) bei einer Order? GTC (Good Till Cancelled) heißt: Die Order bleibt nach Aufgabe weiter gültig, bis sie entweder ausgeführt oder aktiv gelöscht wird. GTC ist damit das Gegenstück zur „tagesgültigen“…

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Ob Einmalkauf, Sparplan oder gelegentliche Umschichtung: Beim Investieren entstehen fast immer Nebenkosten. Manche sind sofort sichtbar (Ordergebühren), andere stecken „im Kurs“ (Spread) oder tauchen erst später auf (Steuern). Wer diese Posten kennt, kann sinnvollere Ordergrößen wählen, Handelsplätze besser vergleichen und typische Kostenfallen vermeiden. Welche Kaufnebenkosten gibt es bei Aktien und ETFs? In der Praxis kommen mehrere Kostenarten zusammen. Nicht jede fällt bei jedem Broker oder Handelsplatz gleich an, und nicht jede wird in der Kostenübersicht gleich transparent dargestellt. 1) Ordergebühren (Broker- und Börsenentgelt) Die klassische Position sind Ordergebühren. Dazu zählen typischerweise eine Grundgebühr (fix), manchmal ein prozentualer Anteil vom Volumen…

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Ein Depot kann jahrzehntelang stabil wachsen – und trotzdem in der Entnahmephase Probleme machen. Der Grund ist oft nicht „zu wenig Rendite“, sondern Timing: Wenn zu Beginn der Auszahlungen schlechte Börsenjahre kommen, müssen trotz fallender Kurse Anteile verkauft werden. Dadurch schrumpft das Depot schneller, und spätere Erholungen wirken auf eine kleinere Basis. Genau hier greift das Reihenfolgerisiko (englisch: Sequence of Returns Risk). Es betrifft vor allem Menschen, die monatlich oder jährlich aus Aktien- oder Mischportfolios Geld ziehen – etwa im Ruhestand, in einer Auszeit oder zur teilweisen Finanzierung von Lebenshaltungskosten. Was bedeutet Reihenfolgerisiko beim Auszahlen? Reihenfolgerisiko beschreibt, dass nicht nur…

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Beim Kauf von Optionsscheinen, Knock-out-Zertifikaten oder anderen strukturierten Produkten taucht fast immer eine unscheinbare Kennzahl auf: das Bezugsverhältnis. Viele Anleger:innen überfliegen es – und wundern sich später, warum zwei scheinbar ähnliche Produkte ganz unterschiedlich reagieren oder warum „ein Schein“ nicht das ist, was man intuitiv erwartet. Genau hier sorgt das Bezugsverhältnis für Ordnung: Es legt fest, auf wie viele Einheiten des Basiswerts (z. B. eine Aktie oder ein Indexstand) sich ein Derivat bezieht. Wer diese Zahl verstanden hat, kann Preise besser vergleichen, Positionen sauber planen und Risiko (möglicher Verlust) realistisch einschätzen. Was bedeutet das Bezugsverhältnis konkret? Die einfache Definition Das…

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Eine Aktie, ein ETF oder ein Zertifikat lässt sich auf einmal nicht mehr handeln: Im Broker steht „Handelsaussetzung“, „Trade Halt“ oder „Suspended“. Oft passiert das genau dann, wenn es ohnehin turbulent ist – nach einer Eilmeldung, bei starken Kursausschlägen oder rund um eine Unternehmensnachricht. Für Anleger:innen ist das unangenehm, weil Entscheidungen nicht wie geplant umgesetzt werden können. Wichtig ist: Ein Handelsstopp ist nicht automatisch ein schlechtes Zeichen. Er ist in vielen Fällen ein technischer oder regulatorischer Schutzmechanismus, damit der Markt geordnet bleibt. Entscheidend ist zu verstehen, was eine Handelsaussetzung bedeutet, welche Regeln dahinterstehen – und was im eigenen Depot praktisch…

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Eine Position läuft gut – und plötzlich dreht der Markt. Oder der Kurs fällt schneller, als gedacht. Viele Anleger:innen kennen dieses Gefühl: Eigentlich soll eine klare Regel gelten („bei Kurs X verkaufen“), aber im Alltag wird es dann doch hektisch. Genau hier kann eine OCO-Order helfen. Eine OCO-Order (One Cancels the Other) verknüpft zwei Aufträge miteinander: Wird Auftrag A ausgeführt, wird Auftrag B automatisch gestrichen – und umgekehrt. Das ist kein Zaubertrick, sondern ein praktisches Werkzeug für planbares Handeln, besonders wenn ein Kursziel und eine Absicherung gleichzeitig im Raum stehen. Was ist eine OCO-Order – und was löst sie im…

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