Deutschland: Versorgerpläne, Industrieausblicke und Research-Impuls
Im deutschen Leitindex wurde in der „Opening Bell“ ein Sprung über 25.100 Punkte berichtet; weitere Indexdaten oder prozentuale Veränderungen wurden nicht genannt. Bei Eon blieb JPMorgan nach einer Telefonkonferenz bei „Overweight“ und ließ das Kursziel bei 18,75 Euro. In den Analystenhinweisen hieß es zudem, das Management sehe in bevorstehenden regulatorischen Vorgaben die Grundlage für die nächsten Schritte im Konzern. Parallel legte Eon eine aktualisierte Planung vor, die für 2026 bis 2030 Investitionen von insgesamt 48 Mrd. Euro vorsieht; nach einem starken Jahr stellte das Unternehmen einen weiteren Ergebnisanstieg in Aussicht, verknüpft mit passenden regulatorischen Rahmenbedingungen. In einem separaten Hinweis war von einem Plus von 9% beim operativen Ergebnis die Rede, während die Prognose für 2026 als enttäuschend eingeordnet wurde.
Heidelberg Materials meldete ein um 5,7% höheres EBIT-ähnliches Ergebnis von 3,4 Mrd. Euro nach 3,2 Mrd. Euro. Trotz dieser Entwicklung wurde berichtet, dass die Aktie im Minus lag; zugleich wurde ein Nachfrageimpuls sowie ein höherer Gewinn in den Raum gestellt. Analystenseitig bestätigte UBS die Kaufempfehlung für Heidelberg Materials mit einem Kursziel von 260 Euro und verwies auf den operativen Ausblick, während RBC nach den Zahlen zum vierten Quartal 2025 bei „Sector Perform“ blieb und 233 Euro als Ziel nannte.
Siemens Energy erreichte im XETRA-Handel am Tag vor der Hauptversammlung einen neuen Höchststand und kommunizierte zudem eine strategische Zusammenarbeit mit 6K Additive zur Rückgewinnung von Nickel-Superlegierungen. Hensoldt verlängerte den Vertrag von CEO Thomas Dörre bis Ende 2031. DZ Bank bestätigte Fresenius nach Quartalszahlen mit „Kaufen“ und bezifferte den fairen Wert auf 57 Euro.
Deutsche Bank Research stufte MTU Aero Engines mit „Buy“ ein und setzte ein Kursziel von 449 Euro; als Begründung wurde angeführt, dass die Ziele für 2026 bei unveränderten Wechselkursannahmen über den Erwartungen lägen. Für FMC hielt die Deutsche Bank an „Hold“ mit einem Kursziel von 44 Euro fest; die Studie verwies auf starke Quartalsergebnisse, die demnach teilweise überlagert worden seien. SFC Energy blieb bei „Hold“ mit 16,40 Euro als Zielmarke, ebenso Hella mit „Hold“ und 70 Euro Kursziel.
Nordex berichtete für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 2,5 Mrd. Euro; in der Marktberichterstattung wurde außerdem eine ausgeprägte Kursreaktion im Zusammenhang mit starken Quartalszahlen hervorgehoben, ohne die konkrete Veränderung zu beziffern. Indus Holding legte vorläufige Jahreszahlen vor und erhielt in einem Original-Research von Parmantier & Cie. GmbH eine Kaufempfehlung. Bei Salzgitter erhöhte die DZ Bank nach vorläufigen Geschäftszahlen den fairen Wert deutlich von 30 auf 52 Euro und beließ das Votum bei „Halten“.
Europa: Ausschüttungsfokus, Bankenpläne und Tech-Roadmap
Jefferies beließ Munich Re im Kontext der Ausschüttungen für 2025 bei „Hold“ und bestätigte ein Kursziel von 600 Euro; die Summe aus Dividenden und Aktienrückkäufen wurde mit 5,3 Mrd. Euro beziffert.
Santander formulierte Wachstumsziele bis 2028 und stellte einen Gewinnanstieg in Aussicht, ausgehend von zuletzt gut 14 Mrd. Euro. RBC positionierte sich vor einem Investorentag mit „Outperform“ und nannte 12,25 Euro als Kursziel, während Barclays die Aktie mit „Overweight“ einstufte und 11,30 Euro als Ziel angab.
Zu Iberdrola hielt JPMorgan nach den Zahlen für 2025 an „Neutral“ fest und setzte das Kursziel auf 17,20 Euro. UBS hob vor einem Kapitalmarkttag bei Air Liquide das Kursziel von 200 auf 210 Euro an und bestätigte „Buy“. Für Air France-KLM erhöhte UBS nach den 2025er-Zahlen das Kursziel von 11,05 auf 13,95 Euro und ließ die Einstufung auf „Neutral“. Bei Auto1 blieb UBS bei „Buy“ mit einem Kursziel von 36,60 Euro; der Ausblick wurde als gemischt beschrieben, gleichzeitig wurde ein leicht höheres Umsatzziel genannt.
ASML berichtete über Fortschritte bei Lichtquellen sowie in der EUV-Technologie und stellte einen Fahrplan für deutlich höhere Kapazitäten vor.
Großbritannien und Irland: Ratings, ETF-Produkt und Beteiligungsmeldungen
Für GSK bestätigten zwei Häuser ihre negativen Einstufungen: JPMorgan hielt an „Underweight“ mit 1700 Pence Kursziel fest, Barclays ebenfalls an „Underweight“ mit 1900 Pence; beide Verweise standen im Zusammenhang mit Unternehmenskommunikation und Erwartungen.
YieldMax ETFs kündigte gemeinsam mit HANetf einen neuen UCITS-ETF an: Der „YieldMax Semiconductor Option Income UCITS ETF“ wurde mit der ISIN IE000T8QD852 und der WKN A417E0 genannt, als Standort wurde London angegeben. The Vanguard Group veröffentlichte am 25. Februar 2026 mehrere Form-8.3-Mitteilungen zu Beazley, Schroders, Life Science REIT, Spire Healthcare, Just Group, LondonMetric Property, Picton Property Income, NCC Group und British Land.
USA: Analystenstimme und auffällige Nachbörsenreaktionen
Bernstein Research bewertete Linde nach einem Treffen mit CFO Matt White mit „Outperform“ und setzte ein Kursziel von 537 US-Dollar. First Solar verfehlte mit Quartalszahlen die Erwartungen; daraufhin wurde ein Kursrutsch von rund 15% nach Börsenschluss genannt. Circle übertraf mit den Zahlen zum vierten Quartal laut Bericht selbst sehr hohe Erwartungen deutlich und legte im vorbörslichen Handel um 20% zu.
Asien-Pazifik: Indexplus in Hongkong, Zahlenfokus und Turnaround
Der Hang Seng beendete den Mittwoch mit einem Plus von 0,66%; als Blickpunkt wurden die für Donnerstag erwarteten Quartalszahlen von Baidu genannt. DroneShield meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzanstieg um 276% auf ein Rekordniveau und wies nach Steuern einen Gewinn von 3,5 Mio. AUD aus; außerdem wurde der Abschluss einer Governance-Analyse im Zusammenhang mit früheren Kontroversen um Aktiendeals erwähnt.
Kontinentaleuropa: Payments-Update als Referenzpunkt
JPMorgan bestätigte Adyen mit „Overweight“ und beließ das Kursziel bei 1350 Euro; als Bezug wurde auf aktuelle Angaben zum Zahlungsvolumen von Stripe verwiesen.
