Deutschland: Prognosen, Dividendenblick und Analystenimpulse
Die DN Group AG hat in einer am 20.02.2026 um 15:47 CET/CEST verbreiteten Ad-hoc-Mitteilung für das Geschäftsjahr 2025 einen Überschuss in einer Bandbreite von 21,5 bis 25,0 Mio. Euro avisiert. Auf der Ausschüttungsseite rechnet die DZ Bank für die Unternehmen aus DAX und MDAX im Jahr 2026 mit Dividenden in Höhe von 63,7 Mrd. Euro; das entspreche einem Plus von etwa 5% gegenüber dem Vorjahr, wobei für den Mai Zahlungen von gut 32 Mrd. Euro genannt wurden.
Im Analystenfokus stand Knorr-Bremse: Berenberg erhöhte nach vorgelegten Zahlen das Kursziel von 94 auf 125 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung. Heidelberg Materials blieb bei Bernstein Research auf „Market-Perform“, das Kursziel wurde mit 230 Euro beziffert. Barclays hielt an „Underweight“ für Aroundtown fest und nannte 2,10 Euro als Zielmarke; zugleich bestätigte das Haus Hochtief mit „Equal Weight“ und 280 Euro, verbunden mit dem Hinweis, das operative Nettoergebnis 2025 liege oberhalb einer Referenzgröße.
Europa: Kartellfreigabe, Smart-Store-Deal und ein breites Spektrum an Ratings
Das Bundeskartellamt hat Cosco den Erwerb von 80% an der Hamburger Spedition Konrad Zippel genehmigt. Aus Frankreich kamen Unternehmensnachrichten aus dem Handels- und Technologiebereich: Carrefour und Vusion meldeten am 20. Februar 2026 in Paris eine strategische Kooperation für die Einführung von Smart-Store-Lösungen; Carrefour legte sich dabei im Rahmen des Programms „Carrefour 2030“ auf die Plattform von Vusion fest.
Bei Air Liquide bestätigte Barclays das Votum „Overweight“ und beließ das Kursziel bei 195 Euro. Für Qiagen bekräftigte Barclays ebenfalls „Overweight“ und setzte das Kursziel auf 58 US-Dollar. Zu Renault lagen zwei Einschätzungen vor: Barclays blieb bei „Overweight“ und 42,50 Euro, während Berenberg an „Hold“ mit 38 Euro festhielt. Aus dem Konsumsektor kamen Bestätigungen der Deutschen Bank Research: Nestlé wurde mit „Hold“ und 82 Franken eingestuft, Pernod Ricard mit „Hold“ und 75 Euro.
Aus dem Versicherungsbereich standen Zurich Insurance Group im Fokus. Deutsche Bank Research hielt an „Hold“ fest und nannte 575 Franken, mit Verweis auf Resultate oberhalb der Erwartungen. Berenberg erhöhte das Kursziel von 642 auf 656 Franken und bestätigte „Buy“. Im Pharmabereich hob Barclays das Ziel für GSK von 1780 auf 1900 Pence an, hielt jedoch an „Underweight“ fest. Bei Stellantis senkte Goldman Sachs das Kursziel von 9 auf 7 Euro, die Einstufung blieb „Neutral“. Ergänzend bestätigte Berenberg die Verve Group mit „Buy“ und einem Kursziel von 5 Euro.
USA: Wachstumssignal drückt Risikobereitschaft, Indizes mit klaren Marken
Das US-Handelsministerium meldete für das vierte Quartal 2025 ein annualisiertes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,4% gegenüber dem Vorquartal und verwies im selben Kontext auf einen Shutdown als Belastungsfaktor. An der Wall Street blieb die Tonlage am Freitag verhalten: Der Dow Jones Industrial lag im frühen Handel 0,4% im Minus, belastet durch die Wachstumsdaten, Inflationshinweise sowie das Risiko einer Zuspitzung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran.
Am Donnerstag gab der S&P 500 um 0,28% auf 6.862 Punkte nach. Dabei wurden 203 steigende und 293 fallende Werte gezählt; das Abwärtsvolumen erreichte 61% des gesamten Handelsvolumens. Der Volatilitätsindex VIX legte um 0,61 Punkte auf 20,23 zu.
Technisch wurde für den Nasdaq 100 eine Bewegung bis zum 17. Februar auf ein Drei-Monats-Tief bei 24.387 Punkten beschrieben, gefolgt von einer Rückkehr in eine zuvor etablierte mehrtägige Seitwärtszone. Zur Wochenmitte endete der Erholungsversuch am Zwischenhoch von 25.057 Punkten an einer Abwärtstrendlinie, die sich über mehrere Wochen erstrecke. Als nächste Haltezonen wurden 24.691 sowie der Bereich von 24.387 bis 24.455 Punkten genannt.
Auf Unternehmensebene blieb Walmart im Analystenurteil von Barclays bei „Overweight“ mit einem Kursziel von 125 US-Dollar; RBC bestätigte „Outperform“ und setzte 140 US-Dollar an, unter Verweis auf die Zahlen zum vierten Quartal. Nach Ergebnisvorlage erhöhte Berenberg das Kursziel für Linde von 500 auf 535 US-Dollar und beließ es bei „Buy“. Robinhood berichtete für den Januar von Mittelzuflüssen in Milliardenhöhe; zudem wurden Themen rund um eigene Blockchain-Vorhaben und Prognosemärkte erwähnt, während krypto-bezogene Inhalte unberücksichtigt blieben.
Asien: Industrieprojekt in Polen und Rohstoffkonzern im Analysten-Check
Toyota kündigte in Walbrzych die Inbetriebnahme einer zusätzlichen Anlage für Kreislaufprozesse in Polen an; die Kapazität wurde mit 20.000 Fahrzeugen am Lebensende pro Jahr angegeben.
Zu Rio Tinto lagen zwei Research-Updates vor: UBS beließ die Einstufung bei „Neutral“ und nannte 6900 Pence als Kursziel. Deutsche Bank Research bestätigte „Hold“ mit 6200 Pence; in den Begründungen wurden unter anderem Ebitda, Dividende sowie ein Verlauf nahe den Erwartungen thematisiert.
Rest der Welt: Aktienrückkäufe im Baltikum
Die LHV Group meldete Rückkäufe eigener Aktien an der Nasdaq Tallinn. Genannt wurden 9.462 Stück für den 13.02.2026 zu einem volumengewichteten Durchschnittspreis von 3,557854 Euro sowie 10.000 Stück am 17.02.2026.
