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    Wirtschaftsbericht: Industrie, Klima, Sicherheit unter Druck

    13. Februar 2026 Wirtschaft & Politik
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    Wirtschaftsbericht: Industrie, Klima, Sicherheit unter Druck
    Wirtschaftsbericht: Industrie, Klima, Sicherheit unter Druck

    Deutschland: Industrie baut ab, Infrastruktur gerät ins Stocken

    Im deutschen Maschinenbau verdichten sich die Signale einer längeren Schwächephase. Für 2025 ist nach den vorliegenden Angaben ein Stellenabbau in vierstelliger Größenordnung vorgesehen; auch für 2026 wird keine spürbare Entlastung in Aussicht gestellt. Parallel richtet sich der Blick auf Umbrüche in der Industrie: Rheinmetall treibt die Vorbereitung voran, das schwächelnde Geschäft als Autozulieferer zu veräußern, und hat dafür eine Übergangslösung für die Belegschaft vereinbart.

    Auch die Funktionsfähigkeit zentraler Verkehrsknoten geriet kurzfristig unter Druck. Am Flughafen Köln/Bonn führte eine technische Störung im Sicherheitsbereich zu einem 2,5-stündigen Stopp der Abflüge. In einer weiteren Darstellung wurde der Sicherheitsbereich am Morgen durch die Polizei geräumt, obwohl keine konkrete Gefahrenlage benannt wurde; als möglicher Auslöser gilt demnach neu installierte Technik.

    Deutschland: Klima- und Digitalpolitik als Reibungsflächen

    In der Klimapolitik sorgt der Kurs der Bundesregierung beim Emissionshandel für Gegenreaktionen. Kanzler Merz setzt Impulse, die in der Wirtschaft nicht einheitlich aufgenommen werden: Ein Teil der Verbände und Unternehmen unterstützt die Richtung, andere warnen vor erheblichen Gefahren.

    Auf dem Feld der Digitalisierung fordert Telekom-Chef Tim Höttges einen konsequenten Wechsel der Behörden in Cloud-Angebote aus Deutschland. Zugleich kündigt er einen Rückbau von Huawei-Komponenten an. Höttges verbindet das mit einer Warnung vor ökonomischen Risiken und grenzt den Begriff digitaler Souveränität ab: Autarkie bedeute nicht, sämtliche Technik selbst herstellen zu müssen.

    Deutschland: Sicherheit im öffentlichen Verkehr und Arbeitskonflikte in der Luftfahrt

    Nach einem tödlichen Angriff auf einen Bahn-Beschäftigten berieten Verkehrsminister, Bahnspitze, Verbände und Gewerkschaften über zusätzlichen Schutz. Als erste Zusage wurden mehr Bodycams genannt. Eine weitere Meldung beschreibt den Tod eines Mitarbeiters nach einer Fahrscheinkontrolle; die Deutsche Bahn lud daraufhin zu einem Sicherheitsgipfel ein. Der Vorsitzende des Betriebsrats von DB Regio drängt auf mehr Kräfte der Bundespolizei und verweist auf eine Belastungslage mit täglich acht Übergriffen.

    In der Luftfahrt prägte ein Streik bei Lufthansa den Betrieb. Laut Text fielen 93 Prozent der Flüge aus; zusätzlich wird berichtet, dass das Unternehmen 800 Flüge streichen musste. Die Gewerkschaft weist Darstellungen des Konzerns zu Betriebsrenten zurück; weitere Arbeitsniederlegungen werden als möglich beschrieben. Ein Vergütungsbericht ordnet Lufthansa-Piloten zugleich als Spitzenverdiener ein und bewertet den Arbeitskampf als Auseinandersetzung um den Erhalt dieser Position.

    Deutschland: Finanzfragen, Recht und Innovationsdebatten

    In den Staatsfinanzen steht die Zunahme der öffentlichen Verschuldung im Fokus; im Raum steht die Diskussion, ob Goldreserven zur Reduzierung der Verbindlichkeiten veräußert werden sollten. Arbeitsrechtlich wird ein weiterer Aspekt herausgestellt: Hinweise von Whistleblowern können Abfindungen vergrößern oder Beschäftigung sichern; Unternehmen suchen in solchen Konstellationen gezielt Beratung im Compliance-Recht.

    Im Nachrichtenfluss aus der Finanzbranche meldet die Pfandbriefbank einen hohen Verlust; der Kurs reagierte mit einem Minus von 6 Prozent. Eine Start-up-Studie zählt in Deutschland rund 30 Unicorns und beziffert entgangene Möglichkeiten auf 1,7 Billionen Euro. In der Gesundheitspolitik kommt der Pharmadialog zwischen Unternehmen, Krankenkassen und Regierung nicht voran; Dorothee Brakmann sieht ein Einsparpotenzial von 4 Milliarden Euro für die Kassen.

    Ein Kommentar zur staatlichen Beteiligung am Netzbetreiber Tennet fordert eine andere Prioritätensetzung: Der Staat solle Betreiber stärken, nicht übernehmen, und sich aus Firmenbeteiligungen zurückziehen. Der Handwerkspräsident Jörg Dittrich schildert zudem eine persönliche Zäsur nach einer Rede von Helmut Kohl und leitet daraus eine Haltung ab, nach der Aufgeben keine Alternative sei.

    Europa: Energieimporte und gedämpfte Konjunkturerwartungen

    Die Europäische Union bezieht nach den vorliegenden Angaben weiterhin russisches LNG sowie Pipelinegas. Ein Stopp ist demnach erst in etwa 18 Monaten vorgesehen; bis dahin fließen weiter Einnahmen nach Moskau, ohne dass Mengen oder Summen beziffert werden. Konjunkturell erwartet die EU-Kommission für den Euroraum zum Ende des Jahres 2025 ein Wachstum von 0,3 Prozent und rechnet für 2026 mit einem geringeren Plus, ohne weitere Details nach Ländern oder Branchen zu nennen.

    USA: Tech-Investitionen, Handelspolitik und Regulierung am Immobilienmarkt

    Im US-Technologiesektor setzt sich der Kapitalstrom fort. Anthropic schloss laut Text eine große Finanzierungsrunde ab und nahm 30 Milliarden US-Dollar ein; weitere Angaben zu Investoren oder Bewertung fehlen. Zudem planen vier große US-Techkonzerne im laufenden Jahr Investitionen von 650 Milliarden US-Dollar in KI-Rechenzentren. Der Text ordnet diese Ausgaben als großangelegte Wette ein und stellt die Frage nach historischen Parallelen bei umfangreichen Infrastrukturprojekten.

    In der Handelspolitik wird berichtet, Donald Trump wolle Zölle auf Metall- und Aluminiumprodukte in Teilen zurücknehmen; auch ein FT-Newsletter weist auf entsprechende US-Pläne hin. Eine Analyse widerspricht zugleich der Darstellung, dass ausländische Akteure den Hauptteil seiner Zölle trügen, und verlagert die Belastung auf US-Verbraucher. Per Verordnung schließt Trump institutionelle Käufer vom Markt für US-Einfamilienhäuser aus. Der Text verbindet das mit der Aussage, dass eine Bremswirkung in den USA dem deutschen Wohnungsmarkt zugutekommen könne.

    In der Finanzbranche führt ein Personalvorgang zu Aufmerksamkeit: Goldman-Sachs-Chefjuristin Kathy Ruemmler tritt nach Berichten über Verbindungen zu Jeffrey Epstein zurück. Genannt werden Geschenke wie eine Uhr, eine Handtasche und Stiefel; der Vorgang wird als bislang prominentester Rücktritt der Branche mit Epstein-Bezug eingeordnet. Im Konsumsegment richtet Airbnb sein Angebot nach dem Ticker stärker auf vermögende Reisende aus, ohne weitere Ausgestaltung.

    Asien: China ringt um Währungsrolle und Wettbewerbsdruck

    Ein Beitrag zur Rolle des Renminbi stellt die Frage, welche Bedingungen erfüllt sein müssten, damit weltweit mehr Bestände in RMB gehalten werden. Dabei wird der Status als Haftungswährung gegenüber der Einordnung als Reservewährung betont. In einem weiteren Format wird beschrieben, wie China dem Phänomen „Involution“ begegnet; genannt wird Yanmei Xie in einem Podcast- beziehungsweise Interviewkontext, verbunden mit der Frage, wie andere Staaten darauf reagieren sollten, ohne konkrete Maßnahmen oder Zahlen zu liefern.

    Rest der Welt: Singapur warnt vor fragiler Lage, Kryptomarkt bleibt schwach

    Singapur warnt vor einer anfälligen Weltwirtschaft und stellt sich nach einem unruhigen Jahr mit geopolitischen Streitpunkten und US-Zolldrohungen auf Gegenwind ein. Es wird vor schwierigeren Zeiten gewarnt, ohne quantitative Prognosen zu Wachstum oder Handel zu nennen.

    Am Kryptomarkt hält die Schwächephase an. Bitcoin wird als seit Monaten deutlich fallend beschrieben; im Marktumfeld herrsche eine stark negative Stimmung, und der Kurs könne weiter nachgeben, ohne dass konkrete Kursstände oder prozentuale Veränderungen angegeben werden.

    Märkte und Anlage: Belastung durch US-Hightech, defensive Nischen und „vergessene“ Aktien

    Ein Marktkommentar beschreibt, dass schwache US-Hightech-Aktien die Leitindizes in den USA und in Deutschland belasten; genannt werden Dax und Dow Jones, ohne Stände oder Veränderungen. Als Einzeltitel wird Mercedes-Benz als Beispiel für eine gedrückte Aktie mit Hoffnung auf Aufholpotenzial erwähnt. Ein Börsenbeitrag nennt zudem vier Aktien aus der Bestattungsbranche als mögliche Gewinner in einem Umfeld, in dem KI als Gefahr für zahlreiche Branchen beschrieben wird; Namen, Kennzahlen oder Regionen werden nicht genannt. Eine Fondsstrategie berichtet von Rückenwind für unterschätzte Titel: Ein Fonds setze gezielt auf günstig bewertete Aktien mit dem Anspruch, den MSCI World langfristig zu übertreffen, ohne Fondsbezeichnung oder Leistungsdaten.

    Forschung und Institutionen: Materialinnovation, Rüstungsdebatte und Notenbank-Spannungen

    In der Forschung wird ein Hybridmaterial vorgestellt, das gleichzeitig feste und flüssige Eigenschaften vereint und für leistungsfähigere Katalysatoren genutzt werden soll; Details zu Anwendungen, Kosten oder beteiligten Einrichtungen fehlen. Sicherheitspolitisch kritisiert Wolfgang Ischinger die europäische Ausrichtung in Rüstungsfragen als besonders ineffizient und fordert ein reiferes europäisches Handeln, ausdrücklich auch über eine leistungsfähigere Rüstungsindustrie. Zusätzlich wird berichtet, dass die Ukraine in einem deutsch-ukrainischen Joint Venture mit dem deutschen Start-up Auterion die Fertigung von Tausenden KI-gesteuerten Kampfdrohnen plant; für die Ukraine steht schnelle Ausstattung im Vordergrund, für Deutschland wird das Projekt als strategisch relevant eingeordnet.

    Ein Newsletterbeitrag verweist zudem auf Spannungen zwischen Zentralbanken, ohne Institute oder Zinsniveaus zu nennen, und kündigt ein FT-Live-Q&A zu globalen Wirtschaftsrisiken am 19. Februar um 13:00 GMT mit Chris Giles an, ohne inhaltliche Konkretisierung der Risiken.

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