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    Krypto-Marktbericht: Bitcoin zurück über 69.000

    13. Februar 2026 Krypto
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    Krypto-Marktbericht: Bitcoin zurück über 69.000
    Krypto-Marktbericht: Bitcoin zurück über 69.000

    Makroimpuls setzt Bitcoin-Rebound frei

    Bitcoin legte nach einem US-Inflationswert, der im Vergleich zu den Erwartungen schwächer ausfiel, eine Erholungsbewegung hin und stieg wieder über 69.000 US-Dollar. In einer begleitenden Analyse wird dieses Rebound-Szenario als Möglichkeit beschrieben, ein V-förmiges Muster zu vollenden; als daraus abgeleitete Zielzone werden 72.000 US-Dollar genannt. Im selben Kontext taucht 60.000 US-Dollar als potenzielles Niveau eines Ausverkaufs-Tiefs auf, während der Text die Wahrscheinlichkeit für Zinssenkungen durch die US-Notenbank als gering einstuft.

    Onchain-Signale: Unterbewertung und Kapitulation im Fokus

    Auf der Blockchain-Seite wird Bitcoin über die MVRV-Kennzahl als so günstig bewertet wie seit März 2023 nicht mehr. Die MVRV-Ratio sei auf Bereiche zurückgefallen, die der Beschreibung nach seit drei Jahren nicht mehr erreicht wurden; als Bezugspunkt wird ein Niveau „bei 20K“ angeführt. Ergänzend verweisen Analysten auf 2,3 Milliarden US-Dollar an realisierten Verlusten, die mit Verkäufen von Short-Term-Holdern verbunden werden, welche während des Rückgangs zu hohen Verlusten liquidierten; das Ereignis wird als ausgeprägteste Kapitulationsphase seit 2021 eingeordnet.

    Derivate und ETF-Flows: Liquidität zieht sich zurück

    Im Derivatemarkt sank das Open Interest bei Bitcoin auf 34 Milliarden US-Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 2024. Als Treiber werden eine abnehmende Nachfrage sowie Unsicherheit mit Blick auf US-Makrodaten genannt; zusätzlich steht im Raum, ob Akteure aus dem traditionellen Finanzsektor ihre Bitcoin-Positionierung reduzieren. Parallel wurden für US-Spot-Bitcoin-ETFs Abflüsse von 410 Millionen US-Dollar gemeldet, verbunden mit der Aussage, dass die Produkte auf eine vierte Woche mit Nettoabflüssen zusteuern. Ein weiterer Bericht konkretisiert Abflüsse von mehr als 410 Millionen US-Dollar am 12. Februar und nennt für den Freitag ein ausstehendes Verfallvolumen bei Bitcoin-Optionen von über 2,5 Milliarden US-Dollar.

    Preisziele, Suchtrends und Sentiment-Marker

    Standard Chartered passte seine Bitcoin-Prognose an und reduzierte das Ziel für 2026 auf 100.000 US-Dollar. Für Deutschland wird anhand von Google-Trends ein Bitcoin-Interesse nahe einem Rekordstand beschrieben; gleichzeitig nehmen Suchanfragen zu „Epstein“ sowie „Bitcoin Epstein“ zu.

    Solana: Kreditrahmen gegen gestaktes SOL ohne Custody-Bruch

    Für Solana wurde ein neues Konstrukt von Anchorage und Kamino skizziert, das institutionellen Kredit gegen gestaktes SOL ermöglicht. Die Ausgestaltung zielt darauf, dass die Vermögenswerte die „qualified custody“ nicht verlassen und für die Kreditaufnahme nicht aus der Verwahrung bewegt werden müssen.

    Avalanche ringt mit Angebotszone

    Avalanche (AVAX) notierte laut Text bei etwa 8,84 US-Dollar, nachdem Verkaufsdruck auf den Kurs wirkte. Käufer schafften es nicht, die Marke von 10 US-Dollar wieder einzunehmen; 9 US-Dollar wird als bedeutender Bereich mit hohem Angebot beschrieben. Für den Fall weiter fallender Notierungen werden mögliche Tiefpunkte bei 6,30 US-Dollar genannt.

    Telegram und TON: Wallet-Ausbau treibt Aufmerksamkeit

    Telegram ergänzt die TON-Wallet um zusätzliche Einzahlungsfunktionen. Im selben Zusammenhang wird berichtet, dass Toncoin anzieht, ohne dass konkrete Preisstände oder Veränderungen in Prozent ausgewiesen werden.

    Ethereum Foundation ordnet Führung neu

    Die Ethereum Foundation kündigte eine Veränderung an der Spitze an: Tomasz Stańczak wird demnach Ende Februar 2026 als Co-Executive Director ausscheiden. Bis dahin übernimmt Bastian Aue interimsweise die Rolle des Co-Executive Director an der Seite von Hsiao-Wei.

    Aave: Grant-Antrag löst Governance-Debatte aus

    Aave Labs beantragt einen Grant im Umfang von 50 Millionen US-Dollar, der darauf abzielt, Produkterlöse an die Aave-DAO zu leiten. In der Community wurde die Größenordnung des Pakets hinterfragt; außerdem enthält der Diskurs die Warnung, dass der vorgeschlagene AAVE-Token-Grant Stimmrechte in wenigen Händen bündeln kann.

    ETHZilla: Von Krypto-Abbau zu Asset-Tokenisierung

    Die Crypto-Treasury-Firma ETHZilla leitete nach dem teilweisen Verkauf von Krypto-Beständen einen Strategiewechsel in Richtung Tokenisierung ein. Als konkrete Maßnahme erwarb das Unternehmen zwei Jet-Triebwerke, die an eine US-Fluggesellschaft verleast sind, und bietet einen Token an, dessen Wertbezug an diese Leasingverhältnisse gekoppelt ist.

    Perpetual Futures: Design wird zum Risikofaktor

    Ein Beitrag beschreibt eine Verschiebung in der Risikowahrnehmung von Retail-Tradern im Jahr 2025 durch Perpetual Futures. Durch die Möglichkeit, Positionen ohne feste Laufzeit zu halten, könne über längere Zeiträume Risiko aufgebaut werden; Verluste würden demnach häufiger aus längerer Exponierung entstehen als aus abrupten Kursbewegungen. In dieser Sichtweise rückt das Vertragsdesign stärker in den Mittelpunkt als klassisches Timing von Ein- und Ausstiegen.

    US-Regulierung: Marktstruktur, CFTC-Gremium und SEC-Aktivität

    US-Treasury Secretary Bessent warnte, dass ein Aufschub des CLARITY Act bis 2027 nach den Midterm-Elections die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung deutlich verringern könne. Zugleich sagte er, dass die Stimmung unter Anlegern im Kryptosektor steigen werde, sobald ein Marktstruktur-Gesetz verabschiedet ist. Parallel erweitert die CFTC ihr Innovation Advisory Committee auf 35 Mitglieder; unter den Genannten sind Führungskräfte von Coinbase und Ripple. Der Text verortet den Start des Gremiums im Januar durch CFTC-Chair Mike Selig mit zunächst 12 Charter-Mitgliedern; am Donnerstag sei dann die finale Liste veröffentlicht worden. Bei der SEC wird berichtet, dass sie 2025 deutlich weniger Krypto-Verfahren startet als im Vorjahr, ohne Nennung konkreter Fallzahlen; SEC-Chef Paul Atkins betont dabei ein konsequentes Vorgehen, während Kritiker ein riskantes Nachlassen der Aufsicht anmahnen.

    Politik und Prognosemärkte: Super-PAC-Ausgaben und Polymarket-Fall

    Ein Crypto Super PAC stellte 1,5 Millionen US-Dollar bereit, um den Abgeordneten Al Green in Texas aus dem Amt zu drängen. Green tritt im kommenden Monat in den demokratischen Vorwahlen gegen Christian Menefee an; Texas wird als einer der früh abstimmenden Bundesstaaten beschrieben. In Israel wurden zudem ein militärischer Reservist und ein Zivilist festgenommen; ihnen wird vorgeworfen, klassifizierte Informationen genutzt zu haben, um im Zusammenhang mit Militärschlägen gegen Iran Wetten auf Polymarket zu platzieren.

    Europa-Infrastruktur: Boerse Stuttgart Digital und Tradias bündeln Kräfte

    Boerse Stuttgart Digital und Tradias vereinbarten einen Zusammenschluss mit dem Ziel, einen regulierten europäischen Krypto-Hub aufzubauen. Vorgesehen ist eine Einheit unter dem Dach der Boerse Stuttgart Group, die Handel, Verwahrung, Staking und tokenisierte Vermögenswerte anbietet und als vollständig regulierter One-Stop-Shop für Banken und Broker positioniert wird.

    Exchange- und Corporate-Lage: Coinbase-Zahlen und Binance-Sicherheitsfall

    Coinbase meldete für das vierte Quartal 2025 einen Nettoverlust von 667 Millionen US-Dollar. Als Ursachen werden rückläufige Transaktionserlöse und ein schwaches Marktumfeld genannt; zugleich handele es sich um den ersten Quartalsverlust seit 2023. Der Bericht ergänzt, dass die Coinbase-Aktie trotz einer Verfehlung der Erwartungen zulegte und Bernstein sie als „too cheap to sell“ bezeichnete. Binance bestätigte außerdem eine Home-Invasion, in die ein Mitarbeiter verwickelt gewesen sei; in Frankreich seien laut RTL drei Verdächtige festgenommen worden, nachdem ein Angriff auf einen Executive von Binance France gezielt habe. Ein weiterer Text präzisiert, dass der CEO von Binance France Ziel eines versuchten Home-Invasion-Angriffs gewesen sei, unverletzt blieb und die Täter festgenommen wurden.

    Strafverfolgung und Verwahrung: Urteile, verschwundene Coins, neue Anklage

    Ein US-Bundesrichter verurteilte den PGI-Gründer Ramil Palafox zu 20 Jahren Haft wegen eines Bitcoin-Ponzi-Systems; laut Darstellung sammelte er zwischen 2019 und 2021 mehr als 200 Millionen US-Dollar von Kunden ein. In Seoul wurden 22 Bitcoin im Gegenwert von 1,5 Millionen US-Dollar aus polizeilicher Verwahrung als verschwunden gemeldet; der Verlust fiel bei einer Prüfung auf, die nach einem separaten Verwahrungsfehler über mehr als 320 Bitcoin angestoßen worden war. In Connecticut wurde ein 24-Jähriger in 21 Punkten angeklagt; ihm wird vorgeworfen, nahezu eine Million US-Dollar an Kundengeldern durch Wetten auf Staking verloren zu haben, die laut Staatsanwaltschaft nie in Krypto investiert wurden. Als mögliches Strafmaß wird eine Gesamtdauer von 375 Jahren genannt. Zusätzlich warnten US-Staatsanwälte im Vorfeld des Valentinstags vor Romance-Scams mit Krypto-Bezug, die vielfach als „pig-butchering“-Modelle beschrieben werden.

    Illicit Finance und Cyberrisiken: Chainalysis, Tornado Cash und KI-gestützte Angriffe

    Chainalysis berichtet, dass Krypto-Zuflüsse zu mutmaßlich trafficking-nahen Diensten 2025 um 85 Prozent auf ein Volumen im Bereich von mehreren hundert Millionen gestiegen seien. Der Bericht nennt außerdem, dass eine CSAM-Website mehr als 530.000 US-Dollar erreichte, und verweist darauf, dass die Transparenz von Blockchains Ermittlungen unterstützen kann. Weitere Risikopunkte betreffen Wallets mit Bezug zu dem 200-Millionen-Dollar-Exploit bei Mixin aus dem Jahr 2023, die 3,85 Millionen US-Dollar in Ethereum an Tornado Cash transferierten. Ergänzend wird ein Google-Report angeführt, der beschreibt, dass staatlich unterstützte Akteure aus Nordkorea, Iran und Russland KI-Werkzeuge wie Gemini zur Beschleunigung von Angriffen einsetzen.

    Enterprise-Blockchain und Randmärkte: Hedera-Rat, Kalshi-Expansion und neue Wallet-Angebote

    FedEx trat dem Hedera Network Council bei, soll einen Node betreiben und sich an der Governance beteiligen; als weitere Mitglieder werden Google, IBM und Dell genannt. Kalshi erweitert sein Geschäft in Richtung Sport-Risikoversicherung über eine Vereinbarung mit Game Point Capital, während regulatorische Konflikte zunehmen. Außerdem enthält der Text den Hinweis, dass Post-Quantum-Bitcoin-Wallets bereits angeboten werden, sowie eine Einschätzung von Huntress zu zwei Fällen, in denen Software zur Mitarbeiterüberwachung in versuchten Ransomware-Angriffen missbraucht wurde.

    Hinweis zur Datenlage bei Altcoins, TVL und Volumina

    Im vorliegenden Material fehlen Kursangaben oder Marktbewegungen zu Ethereum, Bitcoin Cash, XRP, XLM, Dogecoin, Pepe sowie weiteren Memecoins; ebenso werden keine TVL-Werte oder aggregierten Handelsvolumina von DeFi-Protokollen ausgewiesen.

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