Der Schock am Spotmarkt: Von 60.000 zurück in die 70.000-Zone
\nBitcoin geriet in eine ausgeprägte Verkaufswelle und fiel dabei bis in den Bereich von rund 60.000 US-Dollar, bevor eine sichtbare Gegenbewegung einsetzte. In den vorliegenden Angaben tauchen mehrere Stationen dieser Erholung auf: ein Anstieg um 11% auf Kurse oberhalb von 65.000 US-Dollar, eine schnelle Rückeroberung von 70.000 US-Dollar sowie ein später genannter Stand von etwa 67.100 US-Dollar. Parallel wurden die Käufe in der Schwächephase wiederholt mit „Dip“-Nachfrage verknüpft, nachdem Bitcoin kurzfristig unter 60.000 US-Dollar notiert hatte; zugleich wurde die Erholung von Analystenseite auch als potenziell nur technische Gegenreaktion mit dem Charakter einer „dead cat bounce“-Bewegung eingeordnet.\n\n
Technische Bruchstellen und Modellwarnungen prägen den Ton
\nIm Umfeld der Abwärtsbewegung wird berichtet, Bitcoin habe erstmals einen Tagesrückgang von mehr als 10.000 US-Dollar verzeichnet. Zusätzlich wird eine außergewöhnlich schwache Positionierung relativ zum 200-Tage-SMA beschrieben, wobei Bitcoin „rekordtief“ darunter gefallen sei; als Treiber wird ein klar negatives Momentum genannt. Aus dem analytischen Spektrum wird als nächster Schritt eine Rückbewegung in Richtung eines Mittelwerts („mean reversion“) skizziert. Separat steht ein Modellhinweis im Raum, der das Wiedererreichen von 93,5K US-Dollar erst für das Jahr 2028 in Aussicht stellt.\n\n
Liquidationen, Stimmungsumschwung und das Verhalten großer Halter
\nBegleitend zur Kursschwäche heißt es, dass im Zuge der Bewegung marktweit Werte in Höhe von mehr als 2,6 Milliarden US-Dollar ausgelöscht wurden. Die Risikowahrnehmung kippte ebenfalls: Der Crypto Fear & Greed Index fiel laut den Angaben auf den tiefsten Wert seit Mitte 2022, in einer weiteren Notiz sogar auf den niedrigsten Stand seit 3,5 Jahren; beide Einordnungen stehen im Zusammenhang mit dem Rücksetzer bis in die Region um 60.000 US-Dollar. Santiment meldete zudem, dass der Anteil großer Bitcoin-Bestände am Gesamtangebot auf ein Neun-Monats-Tief gesunken sei. Beschrieben wird ein Muster, bei dem größere Akteure Bestände abgeben, während Privatanleger akkumulieren; Santiment bewertet dieses Muster als historisch mit Phasen verbunden, die Bärenzyklen begünstigen.\n\n
Ethereum als Epizentrum der Verluste und steigendes Liquidationsrisiko
\nEthereum wurde als größte Belastung unter den großen Coins beschrieben und soll im Zuge der Abwärtswelle um 30% eingebrochen sein. Als mögliche nächste Abwärtszone wurde ein Bereich von 1.000 bis 1.400 US-Dollar genannt, gestützt auf als bearish bezeichnete technische sowie Onchain-Signale; außerdem wird ein Intraday-Tief bei 1.748 US-Dollar erwähnt. Für den 6. Februar 2026 ist zudem festgehalten, dass ETH im Bereich oberhalb von 1.960 US-Dollar verharrte.\n\n
Trend Research reduziert ETH-Risiko mit großem Abbau
\nIm institutionellen Kontext reduzierte Trend Research laut den Angaben die Ether-Positionierung und veräußerte mehr als 400.000 ETH. Der Schritt wird zeitlich damit begründet, dass sich der Markt kritischen Liquidationsniveaus unterhalb von 1.700 US-Dollar näherte; die Entscheidung wird als Reaktion auf ein steigendes Risiko von Zwangsliquidationen beschrieben.\n\n
Altcoin-Impulse in der Erholung: HBAR und XLM stechen heraus
\nWährend Bitcoin die 70.000-US-Dollar-Marke rasch zurückeroberte, werden in diesem Zeitfenster auffällige Bewegungen bei einzelnen Altcoins hervorgehoben: Hedera (HBAR) legte um 15% zu und Stellar (XLM) um 10%. Die Dynamik wurde als Teil einer breiteren Altcoin-Aufwärtsbewegung eingeordnet, verbunden mit dem Hinweis auf relevante Kursmarken; zugleich steht im Raum, dass nach der Entlastungsrally erneut Rücksetzer folgen können.\n\n
Trump-nahe Token unter Druck nach WLFI-Untersuchungsbericht
\nIm Segment politisch konnotierter Krypto-Assets wird berichtet, dass der „Official Trump Meme Coin“ und WLFI zu den größten Verlierern gehörten, nachdem Meldungen über eine Untersuchung zu Dealings von World Liberty Financial mit einem Mitglied einer Royal Family aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kursierten. Kursstände oder prozentuale Veränderungen werden hierzu nicht genannt, ebenso wenig wird die zuständige Behörde benannt. World Liberty Financial wird als größtes Krypto-Venture beschrieben, das mit US-Präsident Donald Trump verknüpft ist, und als DeFi-Vorhaben eingeordnet, das Unterstützung für Menschen ohne klassischen Bankzugang verspricht.\n\n
Trading-Infrastruktur im Umbau: Pump.fun integriert Vyper
\nAuf der Produkt- und Infrastrukturseite erweitert Pump.fun laut den Angaben sein Engagement in Richtung Handelsinfrastruktur und übernimmt Vyper. Mit der Transaktion kommen Analyse- und Ausführungswerkzeuge hinzu; Vyper stellt sein eigenständiges Angebot ein und überführt Nutzer in ein Produkt namens „Terminal“. Finanzielle Details zum Deal werden nicht genannt.\n\n
Tokenisierung und Stablecoins: China zieht Grenzen, Tether setzt auf Gold-Commerce
\nIm Bereich tokenisierter Vermögenswerte kündigte die People’s Bank of China ein Verbot an, das die Ausgabe von Stablecoins und die Emission tokenisierter Real-World-Assets durch in- und ausländische Unternehmen untersagt. In einer weiteren Darstellung wird der Schritt als Festschreibung eines Verbots für nicht genehmigte yuan-gebundene Stablecoins beschrieben und zugleich als Einschränkung der RWA-Tokenisierung; als Kontext wird eine mehrmonatige Phase widersprüchlicher Signale zu privat emittierten Yuan-Stablecoins genannt. Konkrete Starttermine der Umsetzung oder Angaben zu Sanktionen fehlen.\n\nParallel investierte Tether 150 Millionen US-Dollar in Gold.com und prüft gemeinsam mit dem Unternehmen Wege, um Tethers Stablecoins beim Erwerb physischen Goldes nutzbar zu machen. Ein deutschsprachiger Hinweis ergänzt, dass künftig auch Zahlungen mit USDT möglich sein sollen; Zeitplan und Abwicklungsdetails werden nicht genannt.\n\n
Washington-Signale zwischen Bankprodukten und Gesetzesstau
\nIn den USA erklärte Treasury Secretary Scott Bessent, dass Banken und Kryptoanbieter im Zeitverlauf vergleichbare Produkte auflegen können. Er stellte außerdem in Aussicht, Bedenken über mögliche Abflüsse von Bankeinlagen zu adressieren, die laut den Angaben ein zentrales Gesetzesvorhaben im Kryptobereich ausbremsen. Vor dem Kongress betonte Bessent zugleich, dass es keinen staatlichen Rettungsmechanismus für Bitcoin geben werde. US-Senatorin Cynthia Lummis forderte Banken auf, Stablecoins aktiv anzunehmen, und bezeichnete diese als ein völlig neues Produktfeld für Bankhäuser; gleichzeitig wird berichtet, dass der CLARITY Act feststeckt beziehungsweise sich verzögert.\n\n
Politik und Aufsicht: Super-PACs, Social-Media-Streit und BaFin-Warnung
\nAus dem politischen Umfeld wird gemeldet, dass Krypto-Super-PACs Millionenbeträge für die US-Zwischenwahlen einsammeln, um Kandidaten zu fördern, die entsprechende Positionen in Washington vorantreiben. In einer separaten Auseinandersetzung kritisierten Vertreter der Branche einen Social-Media-Beitrag der Democratic Party, der Kursverluste im Kryptomarkt verspottete, wobei dies im Kontext von Liquidationen in Milliardenhöhe verortet wurde. Aus Deutschland wird zudem eine Warnung der BaFin im Zusammenhang mit einer zunehmenden Verzahnung von Krypto und Finanzmarkt genannt; Details zu Maßnahmen, betroffenen Produkten oder Fallzahlen fehlen.\n\n
Bitcoin-ETFs: Abflüsse bei 60.000-Test, Rekordumsatz bei IBIT
\nAn der ETF-Front werden spürbare Mittelabzüge beschrieben: An einem Tag, an dem Bitcoin kurzzeitig die 60.000-US-Dollar-Marke berührte, beliefen sich die Abflüsse auf 434 Millionen US-Dollar. Auf Wochensicht werden Nettoabflüsse von 690 Millionen US-Dollar genannt. Gleichzeitig wird das verwaltete Vermögen der Bitcoin-ETFs in der Nähe von 80 Milliarden US-Dollar verortet; in diesem Zusammenhang erscheint erneut Kritik an „Paper Bitcoin“ und an Fragen der Knappheit.\n\nFür BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) wird zudem ein Rekord beim Tageshandelsvolumen gemeldet: An einem Donnerstag erreichte es 10 Milliarden US-Dollar. Die Einordnung erfolgt vor dem Hintergrund, dass Bitcoin innerhalb von 24 Stunden um 12% nachgab; die Aktivität wird als Ausdruck hoher Trader-Beteiligung während der Abwärtsbewegung beschrieben.\n\n
Corporate Moves: Galaxy buybacks, ARK rotiert zwischen Coinbase und Bullish
\nAuf Unternehmensebene genehmigte Galaxy ein Programm zum Rückkauf eigener Class-A-Aktien im Umfang von bis zu 200 Millionen US-Dollar, verteilt über zwölf Monate; dies fällt in eine Phase, in der Galaxy-Aktien gemeinsam mit anderen kryptoaffinen Titeln parallel zu Bitcoin nachgaben. ARK Invest veräußerte Coinbase-Aktien im Gegenwert von 17,4 Millionen US-Dollar, während Coinbase laut den Angaben seit Jahresbeginn 37% im Minus liegt, und erwarb gleichzeitig Bullish-Anteile für 17,8 Millionen US-Dollar. Ein weiterer Hinweis ordnet den Coinbase-Verkauf zeitlich auf einen Donnerstag ein, an dem Bitcoin in Richtung 60.000 US-Dollar abrutschte.\n\n
Mining- und Kryptoaktien zwischen Earnings-Druck und Rebound
\nBei krypto-nahen Aktien wird berichtet, dass IREN und CleanSpark nach einem Verfehlen der Quartalsumsatzerwartungen nachgaben. Im gleichen Zusammenhang heißt es, dass Mining-Aktien breitflächig fielen und die Gesamtbewertung des Kryptomarkts am Donnerstag um fast 9% sank. Danach wird eine Erholung von Kryptoaktien beschrieben, angeführt von Strategy (MSTR), BitMine (BMNR) und Coinbase (COIN), nachdem Bitcoin von einem Rücksetzer nahe 60.000 US-Dollar wieder anzog und sich stabilisierte. Ergänzend bekräftigte Metaplanet-CEO Simon Gerovich einen fortgesetzten Plan zur Bitcoin-Akkumulation trotz eines als brutal beschriebenen Rückgangs bei Aktie und Kryptomarkt; konkrete Kaufgrößen oder Bestandszahlen werden nicht genannt.\n\n
Marktstruktur, Fehlalarme und Core-Entwicklung: Von Buchverlusten bis Maintainer-Abgang
\nEin deutschsprachiger Eintrag beziffert für Strategy im Zuge des Tests der 60.000-US-Dollar-Region einen Buchverlust von 8 Milliarden US-Dollar. Ein Marktkommentar verweist außerdem auf einen Tagesrückgang von 14% sowie auf einen Drawdown von mehr als 50%, wodurch Bitcoin in eine Zone rücken könne, die mit Bärenmarkt-Bedingungen beschrieben wird.\n\nFür Südkorea wird ein Vorfall bei der Börse Bithumb genannt: Ein Fehler führte zu einer unbeabsichtigten Bitcoin-Giveaway-Situation im Umfang von 95 Milliarden US-Dollar. Zwar sei der Fehler rasch behoben worden, jedoch nicht bevor Nutzer Bitcoin in Milliardenhöhe verkauft hätten, was einen zeitweiligen Kurssturz des auf der Plattform notierten Bitcoin-Preises auslöste.\n\nIm technischen Kernumfeld wird schließlich berichtet, dass die Bitcoin-Core-Maintainerin Gloria Zhao nach sechs Jahren zurücktrat und ihren PGP-Signierschlüssel zurückzog. Sie wird als prägende Entwicklerin für Themen rund um Mempool und Policy beschrieben.
