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    Krypto-Marktbericht: Bitcoin rutscht auf 74.600

    2. Februar 2026 Krypto
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    Krypto-Marktbericht: Bitcoin rutscht auf 74.600
    Krypto-Marktbericht: Bitcoin rutscht auf 74.600

    Bitcoin im Abwärtssog: neue 2026-Tiefs und nervöse Gegenbewegungen

    Bitcoin setzte seine Schwächephase fort, erreichte neue Tiefststände für 2026 und verlor innerhalb einer Woche 11%. Der Handel war von zwei gegenläufigen Kräften geprägt: Auf Rücksetzern griffen bullisch positionierte Marktteilnehmer zu, während an den Tageshochs wiederholt Verkäufe einsetzten, was auf fortgesetzten Abgabedruck hindeutet.

    Monatsschluss im Minus: vierte rote Kerze, Bruch unter 80.000 US-Dollar

    Auf Monatssicht endete Bitcoin mit dem vierten negativen Monatsabschluss in Serie und fiel dabei unter 80.000 US-Dollar. Im selben Kontext heißt es, dass Trader eine Rückkehr in einen Bullenmarkt zurückweisen.

    Wochenendverkauf und Montagstief: 74.600 US-Dollar im Fokus

    Nach einem Abverkauf am Wochenende fiel Bitcoin am Montag auf 74.600 US-Dollar und markierte damit ein Tief auf Neun-Monats-Sicht. In diesem Umfeld wurden Abflüsse aus Bitcoin-ETFs in Höhe von 2,8 Mrd. US-Dollar innerhalb von zwei Wochen genannt. Im Zusammenhang mit der Nominierung von Kevin Warsh wurden außerdem ein Rückgang bis 75.892 US-Dollar sowie das Erreichen von 75.000 US-Dollar nach dem Sell-off beschrieben.

    Derivate und CME-Signal: Stress nach dem Einbruch

    Aus dem Derivatemarkt kamen Hinweise auf deutlich erhöhten Druck nach dem Kursrutsch. Zusätzlich wurde eine seltene Kurslücke bei CME-Futures erwähnt, die im Zuge der Bewegung aufging.

    Wetten auf tiefere Kurse: Polymarket-Quoten und Boden-Debatte

    Auf Polymarket stieg die Wahrscheinlichkeit für einen Bitcoin-Kurs unter 65.000 US-Dollar auf 72%. Parallel warnten Trader vor einem möglichen späteren Markttief unter 50.000 US-Dollar, während sich die Kursentwicklung in Richtung der Hochpunkte aus dem Bullenmarkt 2021 bewegte.

    Altcoins im Sog: Solana unter 100, XRP mit Liquidationswelle

    Die Korrektur griff auf große Altcoins über. Solana fiel im Verlauf des Crashs bis auf 96 US-Dollar und notierte damit erstmals seit April 2025 wieder unter 100 US-Dollar; flankiert wurde dies von Nettoabflüssen von mehr als 31 Mio. US-Dollar in der Vorwoche, den ersten Abflüssen seit drei Wochen. XRP rutschte im breiten Marktabverkauf bis in die Nähe von 1,5 US-Dollar und erholte sich anschließend leicht; in diesem Umfeld wurden Liquidationen in Höhe von 2,5 Mrd. US-Dollar genannt. Als zusätzliche Belastungen für den kurzfristigen Ausblick verwies der Text auf geringe Handelsaktivität sowie negative Indikatoren. Separat wurde berichtet, dass XRP unter dem durchschnittlichen Einstiegskurs der vergangenen zwölf Monate liegt, wodurch viele Anlegerpositionen im Minus seien und ein erhöhtes kurzfristiges Abwärtsrisiko genannt wird.

    ETH-Treasuries unter Zugzwang: Verkäufe mit Verlust und wachsende Buchverluste

    Auch Akteure mit Ether-Treasury-Strategien gerieten in den Sog der Abwärtsbewegung. Trend Research veräußerte Ether im Gegenwert von 77 Mio. US-Dollar und realisierte dabei einen Verlust. Bei BitMine wurde eine Annäherung an 7 Mrd. US-Dollar nicht realisierter Verluste beschrieben; in einer separaten Angabe ist von mehr als 6 Mrd. US-Dollar an unrealisierten Verlusten die Rede, während BitMine laut Text weiterhin Rücksetzer in Ether zum Zukauf nutzt.

    Kapitalströme in ETPs und ETFs: Abflüsse und Kaufpreise unter Druck

    CoinShares meldete bei Krypto-ETPs zwei aufeinanderfolgende Wochen mit Nettoabflüssen. In der zweiten Woche beliefen sich die Abgänge auf 1,7 Mrd. US-Dollar, kumuliert auf 3,43 Mrd. US-Dollar über zwei Wochen; laut Bericht resultierten daraus Verluste von 1 Mrd. US-Dollar seit Jahresbeginn. Im ETF-Segment wurden zusätzlich 2,8 Mrd. US-Dollar Abflüsse aus Bitcoin-ETFs innerhalb von zwei Wochen genannt, verbunden mit dem Hinweis, dass der durchschnittliche Einstiegskurs der Bitcoin-ETF-Käufe unter Wasser liege.

    Unternehmensflüsse: Strategy stockt BTC auf, Binance schichtet SAFU in Bitcoin um

    Strategy erwarb laut Einreichungen 855 BTC für 75,3 Mio. US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von rund 88.000 US-Dollar je Bitcoin. Der Kauf fiel in eine Phase, in der Bitcoin kurzzeitig unter den durchschnittlichen Einstandspreis von Strategy rutschte, erstmals seit 2023; zudem wird berichtet, dass BTC zwischenzeitlich unter 75.000 US-Dollar gefallen war. Binance begann außerdem, seinen 1-Mrd.-US-Dollar-SAFU-Fonds in Bitcoin umzuschichten und setzte als ersten Schritt einen BTC-Kauf im Umfang von 100 Mio. US-Dollar um, wodurch der User-Protection-Fund aus Stablecoins in Richtung BTC verlagert wird.

    Liquiditätspolitik als Marktimpuls: Warsh-Nominierung und Verkaufskaskade

    Die Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Chair löste laut Bericht Sorgen über eine US-Liquiditätsdürre aus. Analysten sahen zugleich eine potenziell positive Komponente seiner Zinspolitik für eine Erholung von Risikoanlagen. Im Umfeld der Nominierung wurde zudem eine Verkaufskaskade beschrieben, die am Donnerstag begann und sich über das Wochenende fortsetzte.

    Makro- und Risikosteuerung: Nomura kürzt Exposure, Analyst sieht Liquiditätsfaktor

    Nomura reduzierte nach einem Rückgang der Profite im dritten Quartal vorübergehend sein Krypto-Exposure; CFO Hiroyuki Moriuchi bekräftigte zugleich das langfristige Engagement im Bereich Digital Assets bei gleichzeitigem kurzfristigem Risikomanagement. Ein Analyst ordnete den jüngsten Ausverkauf eher einer US-seitigen Liquiditätsknappheit zu als krypto-spezifischen Ursachen und sagte, Bitcoin verhalte sich wie SaaS-Aktien.

    Stablecoins im Regulierungsfokus: Warnungen in New York, Lizenzen in Hongkong und Europa

    In den USA warnten laut Bericht fünf Offizielle aus New York im Zusammenhang mit dem GENIUS Act vor Betrugsrisiken rund um Stablecoins. Dabei wurde argumentiert, dass Tether und Circle Anreize erhalten hätten, nicht mit Strafverfolgungsbehörden zu kooperieren, wodurch sie von Verbrechen mit Stablecoins profitieren könnten. In Hongkong kündigte die Währungsbehörde an, im März die ersten Lizenzen für Stablecoin-Emittenten zu vergeben; zunächst solle nur eine kleine Anzahl genehmigt werden, da sich die Prüfungen der Anträge dem Abschluss nähern. In Europa erhielt Ripple eine EU-EMI-Lizenz in Luxemburg. Zusätzlich kündigte AllUnity einen vollständig MiCAR-konformen Stablecoin auf Basis des Schweizer Franken an, dessen Start für Februar 2026 geplant ist.

    Indien zwischen Pilot und Steuerstatus quo: e-Rupee und Budget 2026

    Indien prüft eine grenzüberschreitende Nutzung der e-Rupee, um Zahlungskosten zu senken, die Abwicklung im Handel effizienter zu gestalten und die globale Rolle der Rupie zu stärken. Separat ließ Indien im Budget 2026 das Krypto-Steuerregime unverändert; laut Text enttäuschte dies Hoffnungen der Branche auf Entlastungen, während das bestehende Regelwerk Handel ins Ausland verlagert habe.

    Prediction Markets unter Druck: Nevada stoppt Polymarket vorläufig

    Ein Gericht in Nevada erließ eine temporäre einstweilige Verfügung gegen Polymarket. Der Bericht ordnet dies in einen breiteren globalen Regulierungsdruck ein, einschließlich Verboten gegen Prediction Markets in mehreren Rechtsräumen.

    Tokenisierung als Repositionierung: Bed Bath & Beyond greift nach Tokens.com

    Bed Bath & Beyond plant die Übernahme von Tokens.com, um den Aufbau einer Plattform für tokenisierte Real-World-Assets zu beschleunigen. Der Schritt wird als Teil einer Strategie beschrieben, die nach der Insolvenz im Jahr 2023 über E-Commerce hinaus ausgerichtet ist.

    Sicherheitslage: Bridge-Exploit bei CrossCurve und steigende Schadenssummen

    CrossCurve meldete einen Angriff auf sein Cross-Chain-Bridge-System mit einem Schaden von 3 Mio. US-Dollar. Nach der Zuordnung von Adressen, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen, kündigte das Protokoll an, mögliche straf- und zivilrechtliche Schritte zu prüfen. CertiK bezifferte den im Januar entwendeten Krypto-Betrag auf 370 Mio. US-Dollar, was einem Anstieg von 214% gegenüber dem Vormonat entspricht; ein großer Teil sei auf einen einzelnen Phishing-Vorfall zurückzuführen. Ein weiterer CertiK-Bericht beschreibt Crypto-Wrench-Attacken 2025 als Rekordhoch mit 75% Wachstum gegenüber dem Vorjahr und 41 Mio. US-Dollar Verlusten, wobei Frankreich als Schwerpunkt genannt wird.

    Aufsicht und Strafverfolgung: Südkorea automatisiert, Russland greift durch

    Südkoreas Finanzaufsicht FSS weitet automatisierte KI-Modelle aus, die Krypto-Handelsaktivitäten über verschiedene Zeitfenster erfassen sollen, um die Abhängigkeit von manuellen Untersuchungen zu verringern. In Russland ordnete ein Moskauer Gericht Hausarrest für BitRiver-CEO Igor Runets wegen Vorwürfen der Steuerhinterziehung beziehungsweise des Verheimlichens von Steuern an; zusätzlich werden Insolvenzanträge gegen den Haupteigentümer von BitRiver sowie jahrelange finanzielle Belastungen und Sanktionsdruck erwähnt.

    Branche und Reputationsrisiken: Epstein-Akten und Coinbase-Investorbehauptung

    Mehrere Meldungen beziehen sich auf neue Epstein-Unterlagen: Einige Führungskräfte aus der Kryptobranche beschrieben ihre geschäftlichen Kontakte zu Jeffrey Epstein, ohne dass Namen oder Kennzahlen genannt wurden. Separat heißt es, E-Mails zufolge sei Epstein früher Investor in Coinbase gewesen; Mitgründer Fred Ehrsam soll von der frühen Beteiligung gewusst haben und ihr gegenüber unterstützend gewesen sein.

    Politische Ethikdebatte: Bericht über UAE-Royal und Trump-Krypto-Venture

    Ein Bericht nannte eine angebliche Beteiligung eines Mitglieds aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an einem Trump-Krypto-Vorhaben, was Ethikfragen und Korruptionsvorwürfe ausgelöst habe. Laut Darstellung soll die ausländische Investition einer Umkehr bei US-Restriktionen für KI-Chips vorausgegangen sein.

    Creator-Ökonomie als Streitpunkt: Buterin kritisiert Token-Mechaniken

    Vitalik Buterin stellte Modelle zur Vergütung von Creators zur Diskussion und argumentierte, dass das derzeitige Creator-Token-Modell bereits bekannte Akteure bevorzuge und Massenproduktion eher belohne als hohe Qualität. Als Alternativen brachte er DAOs und Prediction Markets ins Gespräch.

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