Deutschland: DAX findet nach Fehlstart Halt
Der DAX begann den Handelstag 0,6% tiefer und eröffnete bei 24.392,09 Punkten. Im weiteren Verlauf wechselte der Leitindex auf die Gewinnerseite, ohne dass in den vorliegenden Informationen ein konkreter Auslöser für die Richtungsänderung benannt wird.
Deutschland: Research-Impulse aus der zweiten Reihe
Von Analystenseite kamen mehrere Einstufungen für deutsche Einzeltitel. Deutsche Bank Research bestätigte Scout24 mit der Empfehlung „Buy“ und einem Kursziel von 132 Euro sowie Atoss Software ebenfalls mit „Buy“ und einem Ziel von 135 Euro; Berenberg hielt bei Atoss Software an „Buy“ fest und setzte das Kursziel auf 150 Euro. Jefferies beließ Bechtle bei „Buy“ mit 52 Euro Kursziel, Bernstein sah Kion weiter auf „Outperform“ mit Ziel 66 Euro, UBS blieb für Sartorius Vorzüge bei „Neutral“ und 230 Euro, und die DZ Bank führte Fresenius mit „Kaufen“ und einem fairen Wert von 57 Euro.
Deutschland: Rückkäufe, Refinanzierung und Sondersituationen
Mehrere Emittenten informierten über Maßnahmen rund um eigene Aktien: All for One Group, MBB SE und Deutsche Telekom veröffentlichten Mitteilungen zu laufenden bzw. geplanten Rückkaufprogrammen, ohne dass in den vorliegenden Angaben Stückzahlen, Preise oder Zeitfenster genannt werden. Cheplapharm meldete eine Refinanzierung über eine neue Anleihe mit 6,750% Kupon; laut Mitteilung überstieg das Investoreninteresse das angebotene Volumen deutlich. Klöckner & Co veröffentlichte eine Stimmrechtsmeldung nach § 40 Abs. 1 WpHG, wobei in den vorliegenden Informationen keine Prozentwerte enthalten sind. Bei der LTG AG wurde ein Insolvenzantrag aufgrund von Zahlungsunfähigkeit genannt; betroffen ist zudem eine LTG-Anleihe mit 6,00% Kupon und Endfälligkeit 03/26.
Deutschland: SDAX mit deutlichem Ausreißer nach unten
Im SDAX stand Verve Group unter Druck: Im Zusammenhang mit geplanten Anleiheplatzierungen fiel der Kurs bis auf 1,34 Euro und markierte damit den tiefsten Stand seit März 2024. Zuletzt wurde ein Minus von 12% auf 1,38 Euro genannt; damit war die Aktie Schlusslicht im Index.
Europa: Kursziele, Ratings und ein Stimmrechts-Update
Deutsche Bank Research hob bei Roche das Kursziel von 325 auf 340 Franken an und beließ die Einstufung bei „Hold“. Für ABB erhöhte die Bank das Ziel von 54 auf 58 Franken, hielt jedoch am Votum „Sell“ fest. Jefferies bestätigte Roche mit „Underperform“ und einem Kursziel von 230 Franken; die DZ Bank erhöhte ihren Fair Value für Roche von 324 auf 395 Franken und blieb bei „Kaufen“.
Weitere Studien: RBC nahm Shell mit „Sector Perform“ und einem Kursziel von 3.200 Pence in die Bewertung auf. JPMorgan ließ H&M auf „Underweight“ mit Ziel 123 SEK und bestätigte ING mit „Overweight“ bei 28,50 Euro. Jefferies bekräftigte Nokia mit „Buy“ und 7,20 Euro. UBS blieb bei Novo Nordisk bei „Neutral“ mit 390 DKK, hielt Airbus auf „Buy“ mit 240 Euro und senkte bei Nordea das Kursziel leicht von 191 auf 189 Kronen bei unverändertem „Buy“. Barclays bestätigte Intesa Sanpaolo mit „Overweight“ und nannte 6,60 Euro als Kursziel. Nexans veröffentlichte eine Mitteilung zum Aktienkapital und zu Stimmrechten für Januar 2026, ohne dass im vorliegenden Auszug konkrete Zahlen ausgewiesen sind.
USA: Breiter Markt weitet Verluste aus
An der Wall Street verschärften sich zum Wochenauftakt die Abgaben im Gesamtmarkt. Als Belastung wurde in den vorliegenden Informationen erneut die Diskussion um eine mögliche Überhitzung im KI-Umfeld genannt, wobei insbesondere Technologiewerte unter Druck standen.
USA: S&P-500-Schlussdaten und nervöser Vorhandel
Zum Wochenausklang beendete der S&P 500 den Handel bei 6.939 Punkten und lag damit 0,43% im Minus. Am Markt standen 247 Gewinner 252 Verlierern gegenüber, während 53% des gehandelten Volumens auf steigende Titel entfielen. Der Volatilitätsindex VIX legte um 0,56 Punkte auf 17,44 zu. Vorbörslich notierten die US-Futures schwächer: Für den S&P 500 wurde ein Minus von rund 0,4% genannt, der Nasdaq 100 lag 0,7% tiefer.
USA: Einzelwerte zwischen Deal-Sorgen und Zahlenstärke
Nvidia verlor im vorbörslichen Handel zeitweise knapp 2%; als Hintergrund wurden Unsicherheiten im Zusammenhang mit einem der größten Transaktionen im Technologiesektor genannt. Disney berichtete für das erste Quartal Umsatz und Gewinn oberhalb der Analystenerwartungen, worauf die Aktie vorbörslich rund 4% zulegte. RBC bestätigte Tesla mit „Outperform“ und einem Kursziel von 500 US-Dollar.
Rest der Welt: Unternehmensmeldungen mit KI- und Infrastrukturbezug
Limitless X Holdings kündigte eine verbindliche Absichtserklärung zum Erwerb einer kontrollierenden Beteiligung an Ding Easy AI LLC (DING) an. Visionary Holdings meldete die Wiedererfüllung der Nasdaq-Reporting-Anforderungen nach Einreichung des Jahresberichts (Form 20-F) für das Geschäftsjahr bis zum 31. März 2025. WTW führte die generative KI-Software „Rewards AI“ ein. PensionBee verwies auf eine Great-Place-to-Work-Zertifizierung mit einem Zufriedenheitswert von 100% (im Text als Vergleichswert 57%).
PharmaTher Holdings teilte mit, in Kanada eine Zulassung für generisches Semaglutid bei Health Canada anstreben zu wollen, ohne dass in den vorliegenden Informationen Zeitpläne oder Prognosen genannt werden. WISeKey International berichtete über eine strategische Zusammenarbeit der Tochter WISeSat.Space mit SEALCOIN, um satellitengestützte Transaktionen zwischen Maschinen zu ermöglichen; Angaben zu finanziellen Dimensionen wurden nicht genannt. Tesla und das chilenische Energieunternehmen Copec stellten einen Plan zum Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in Chile vor; als Startpunkt wurden Supercharger-Lieferungen nach Chile genannt, ohne Zahlen zu Standorten oder Investitionsvolumina.
