Vor dem FOMC: Bitcoin pendelt um die 90.000-Dollar-Zone
Bitcoin bewegte sich im Vorfeld des FOMC in unmittelbarer Nähe von 90.000 US-Dollar. In den Marktupdates wurden sowohl ein kurzer Vorstoß über 90.000 US-Dollar als auch ein misslungener Versuch beschrieben, dieses Niveau nachhaltig zu überwinden. Vor der Rede von Jerome Powell nach dem FOMC notierte BTC laut den vorliegenden Angaben wieder unter 90.000 US-Dollar. Als makroseitige Impulse wurden ein nachgebender US-Dollar-Index sowie neue Höchststände beim Goldpreis genannt, während sich Trader im Vorfeld auf potenziell starke Ausschläge einstellten.
ETF-Flusslogik und Positionswechsel: 86.000 US-Dollar im Blick
Im ETF-Umfeld rückte ein Break-even-Bereich bei 86.000 US-Dollar in den Fokus, weil Investoren laut Text einen Rücklauf bis an das aggregierte Einstiegsniveau einkalkulieren. Parallel wurde behauptet, dass weitere Institutionen beziehungsweise Wirehouses für neue Zuflüsse bereitstünden, jedoch ohne konkrete Namen oder Größenordnungen. Coinbase und Glassnode beschrieben zudem eine Marktphase mit höherer Stabilität, in der Investoren ihre Ausrichtung stärker auf Absicherung statt auf zusätzlichen Hebel verlagern.
Hashrate unter Wetterdruck, Miner profitieren
Ein wintersturmbedingter Rückgang der Bitcoin-Hashrate in den USA wurde als Auslöser dafür genannt, dass die Profitabilität der Miner stieg, die online bleiben konnten. In der Folge legten laut Text die Aktien führender Mining-Unternehmen zu.
Staat, Steakhouse, Asset Manager: neue Bitcoin-Narrative aus Unternehmen und Politik
Aus South Dakota kam ein Vorstoß für eine staatliche Bitcoin-Reserve: Ein Gesetzesinitiativentwurf von State Representative Logan Manhart sieht vor, bis zu 10% der staatlichen Investmentfonds in Bitcoin anzulegen. Steak ’n Shake meldete eine Aufstockung seiner Bitcoin-Reserve um 5 Millionen US-Dollar und verwies zugleich auf 18% Wachstum bei den In-Store-Sales; die Bitcoin-Adoption wurde dabei als zentraler Faktor für die bessere Entwicklung im Vergleich zu anderen Fast-Food-Anbietern dargestellt. Strive Asset Management gelangte nach einer Semler-Akquisition laut Text in die Top 10 der börsennotierten Bitcoin-Halter und reduzierte Schulden, ohne dass BTC-Bestände oder Beträge genannt wurden.
Ethereum nahe 3.000 US-Dollar, ERC-8004 mit Mainnet-Termin
Ethereum hielt sich den Angaben zufolge in der Nähe von 3.000 US-Dollar. Ein Lead Developer kündigte an, dass ERC-8004 in dieser Woche auf dem Ethereum-Mainnet aktiviert werden solle, konkret am Donnerstag. Der Standard soll es KI-Agenten ermöglichen, sich über Plattformgrenzen hinweg zu finden und ohne zentrale Vermittler Vertrauensbeziehungen aufzubauen. Als unterstützende Faktoren für ETH wurden hohe Staking-Aktivität, Wachstum bei Wallets und ETF-Zuflüsse genannt, allerdings ohne Zahlenangaben.
Solana: Unterstützung bei 117, Widerstand um 130
Im Solana-Markt wurde SOL als technisch eingehegt beschrieben: Eine Unterstützung nahe 117 US-Dollar hielt, zugleich scheiterte der Kurs an einem Widerstand bei 130 US-Dollar, bevor er im Bereich der mittleren 120 US-Dollar gehandelt wurde. Für Jupiter (JUP) wurden Intraday-Spitzen oberhalb von 0,23 US-Dollar genannt; als Treiber galten Social-Signale rund um Airdrop-Aktivität und Exchange-Integrationen sowie eine als robust bezeichnete Produktnutzung im Solana-Ökosystem. Im selben Kontext wurde eine Zielzone bei 0,30 US-Dollar erwähnt. Zusätzlich wurde berichtet, dass eine Wallet, die mit einem mutmaßlichen Diebstahl von durch die US-Regierung beschlagnahmten Kryptowerten in Verbindung stehen soll, einen Solana-Memecoin über Pump.fun startete, der anschließend 97% einbrach.
ETF- und Token-Signale aus dem Altcoin-Segment: Sui, AI-Tokens, XRP
Grayscale reichte eine aktualisierte Version seines S-1 für einen Sui-ETF ein. SUI wurde bei 1,41 US-Dollar verortet, mit einer Widerstandszone bei 1,55 US-Dollar und dem Hinweis auf einen möglichen kurzfristigen Rücksetzer, bevor sich eine tragfähigere Basis etabliert. Bittensor (TAO) stieg um 5% und erreichte intraday 241 US-Dollar; 240 US-Dollar wurde als Unterstützungsbereich genannt, eingebettet in eine breiter beschriebene Aufwärtsbewegung bei AI-Tokens, bei der auch Render und Virtuals Protocol als fester notierend erwähnt wurden. Für Ripple wurde der Start eines neuen Treasury-Systems gemeldet, das Zahlungs- und Kapitalbewegungen beschleunigen und XRP stärker in Unternehmensabläufe einbinden soll, ohne dass Kursdaten genannt wurden.
Hyperliquid: Onchain-Aktivität zieht an, Rohstoffperps treiben HYPE
Hyperliquid verzeichnete laut Text stark wachsende Aktivität onchain, während der Token HYPE im Zuge eines sprunghaften Wachstums des Rohstoffhandels auf der Plattform zeitweise bis zu 58% zulegte. Als nächstes mögliches Kursbild wurde ein Szenario mit weiteren 45% Aufwärtsbewegung bis zu einem Ziel bei 50 US-Dollar genannt. In den Handelsstatistiken der Perpetuals-Börse wurden Silber und Gold als inzwischen zu den meistgehandelten Basiswerten zählend beschrieben.
Tokenisierung und Börsenprodukte: WisdomTree auf Solana, Kraken mit „DeFi Earn“
WisdomTree weitete sein Angebot tokenisierter Fonds auf Solana aus und begründete den Schritt mit der hohen Transaktionsgeschwindigkeit; das Vorgehen wurde als Bestandteil einer regulierten Multi-Chain-Strategie eingeordnet. Kraken kündigte mit „DeFi Earn“ ein onchain-basiertes Renditeprodukt innerhalb der eigenen Plattform an und stellte bis zu 8% Rendite in Aussicht, ohne die verwendeten Protokolle oder die Ertragsmechanik offenzulegen.
Regulierung in Bewegung: Europa, USA, UK und Südkorea im Parallelmodus
Zur europäischen Einordnung von DeFi sagte Taxbit-Vertreter Colby Mangels, dass DeFi aktuell nicht unter die Rahmenwerke DAC8 und CARF falle, jedoch angesichts von Trends in der AML-Durchsetzung künftig in den Geltungsbereich rücken könne; konkrete Anpassungen oder Schwellenwerte wurden nicht genannt. Bitwise registrierte einen Uniswap ETF Trust als frühen Schritt in Richtung einer möglichen ETF-Einreichung; zugleich wurde erwähnt, dass Regulatoren ihre Untersuchung gegen Uniswap Labs beendet haben und sich die Diskussion von Durchsetzung stärker in Richtung Liquiditätsaspekte verschiebt. Im US-Senat wurden Änderungen an einem Gesetzesentwurf zur Krypto-Markstruktur erörtert, darunter Anpassungen mit Bezug zur CFTC; als Begründung wurde die eingeschränkte Handlungsfähigkeit der Behörde genannt, die laut Text derzeit nur einen vom Senat bestätigten Commissioner hat, ohne Details zu Änderungsinhalten oder Abstimmungsterminen. In Großbritannien untersagte die Advertising Standards Authority Coinbase-Werbung, weil Risiken verharmlost und eine Cost-of-Living-Botschaft eingesetzt worden seien; eine musikalische Anzeige sei bereits aus dem Fernsehen entfernt worden und anschließend weitergehend untersagt. Ebenfalls in Großbritannien entschied das Court of Appeal, dass RuneScape-Gold als Eigentum einzustufen ist, im Kontext des Vorwurfs, ein ehemaliger Jagex-Mitarbeiter habe mehr als 700 Milliarden virtuelle Goldstücke entwendet und für nahezu 750.000 US-Dollar in Krypto und Fiat veräußert. In den USA trafen sich Citadel, SIFMA und JPMorgan am Dienstag mit der SEC Crypto Task Force und adressierten DeFi-Risiken sowie Kritik an einer aus ihrer Sicht stark pro-krypto ausgerichteten Agenda, ohne dass konkrete Schritte benannt wurden. In Südkorea unterstützte der Chef der Financial Services Commission Eigentumsobergrenzen für Krypto-Börsen; die Limits blieben Verhandlungsgegenstand, während Gesetzgeber über den Digital Asset Basic Act diskutierten, mit einer genannten Frist bis Mitte Februar.
Digitaler Euro und Stablecoin-Agenda: Souveränität versus Abflussdebatte
Die EZB positionierte den digitalen Euro als zentrales Projekt für Zahlungssouveränität: Executive Piero Cipollone argumentierte, dass wachsende geopolitische Spannungen ein europäisch kontrolliertes Zahlungssystem strategisch erforderlich machten. Aus dem Stablecoin-Segment wurde berichtet, dass Fidelity einen Ethereum-basierten Stablecoin mit dem Namen „Digital Dollar“ (FIDD) plant und dafür eine neu genehmigte National Trust Bank nutzt; Zeitpunkt der Emission, Zielvolumen oder technische Parameter wurden nicht genannt. Parallel warnten Banken vor einem potenziellen Abzug von Einlagen in Stablecoins und einem bankrun-ähnlichen Risiko, während Policy- und Regulierungsexperten in den verfügbaren Angaben bislang keine belastbaren Hinweise auf relevante Abflüsse sahen. Coinbase testete zudem Flipcashs USDF als Baustein für „Custom Stablecoins“, mit denen Unternehmen eigene, gebrandete und dollarbesicherte Stablecoins emittieren können.
Zahlungsverkehr in der Praxis: EU-Karte, Versicherungswallet, PayPal-Zahlen
OKX startete eine Zahlungskarte für verifizierte Nutzer in der EU, über die USDC und USDG ausgegeben werden können; als Emittent wurde der regulierte Issuer Monavate genannt, die Abwicklung erfolgt über das Mastercard-Netzwerk. Dubai Insurance führte ein digitales Wallet ein, das Prämienzahlungen und Schadenabwicklung in Kryptowährungen ermöglicht, umgesetzt über eine regulierte Custody-Partnerschaft mit Zodia Custody. PayPal berichtete, dass nahezu 40% der Händler in den USA Krypto-Zahlungen an der Kasse akzeptieren, mit besonders starker Nutzung in Hospitality, Reise, digitalen Gütern und Gaming; Millennials und Gen Z wurden als die kaufkräftigsten, kryptoaffinsten Gruppen hervorgehoben.
Risiko, Compliance, Reserven: Geldwäsche-Schätzungen und Tethers Goldbestand
Chainalysis bezifferte das Onchain-Geldwäsche-Ökosystem für 2025 auf 82 Milliarden US-Dollar und schrieb, dass chinesischsprachige Netzwerke dominieren, während Geldwäscher sich von zentralisierten Börsen entfernen. TRM Labs nannte für 2025 insgesamt 158 Milliarden US-Dollar an illegaler Kryptoaktivität und verwies auf einen rubelgebundenen Stablecoin mit Russland-Bezug als wesentlichen Baustein, ohne weitere Spezifikation. Tether erhöhte seine physischen Goldreserven auf 130 metrische Tonnen; zusätzlich wurde ein Goldbestand im Umfang von 24 Milliarden US-Dollar erwähnt, der in einem ehemaligen Nuklearbunker in der Schweiz gelagert werde, während der Goldpreis über 5.300 US-Dollar je Unze stieg.
Unternehmensstrategien: Wien als MiCA-Projekt, Coinbase mit Metall-Futures, NFT-Rückzug
Bitget baut einen EU-Standort in Wien auf, engagierte dafür den früheren Bitpanda Legal Chief Oliver Stauber und stellte eine MiCA-Zulassung in Österreich bis Mitte 2026 in Aussicht; geplant ist ein brokergeführtes Modell mit strengen Asset-Standards. Delphi Digital berichtete, dass spekulatives Kapital verstärkt in KI und Robotik fließt, während die US-Krypto-Regulierung ins Stocken gerät. Coinbase weitete sein Angebot in Richtung Metall-Futures aus und bewarb Futures-Handel; die Aktie wurde im Text als 46% unter ihrem Höchststand beschrieben, und Fachstimmen ordneten den Schritt eher als Aufbau von Infrastruktur denn als kurzfristige Absicherung gegen Volatilität ein. Im NFT-Bereich kündigte Rodeo die Schließung an, nachdem Nifty Gateway am Samstag bereits das Ende des Betriebs kommuniziert hatte; Rodeo war den Angaben nach erst im März zuvor auf iOS gestartet.
Abgedeckte Assets und Datenlage: klare Lücken im Input
Im bereitgestellten Material fehlen Kursangaben oder Marktupdates zu Bitcoin Cash, Dogecoin, Pepe und XLM, ebenso fehlen TVL-Werte, Protokollkennzahlen oder Volumendaten außerhalb der qualitativen Hinweise zu Hyperliquid und dem Rohstoffhandel. Zahlen zu ETF-Zuflüssen, Staking, Wallet-Wachstum, konkreten Institutionen, Wirehouses oder exakten BTC-Beständen der genannten Unternehmen wurden im Text nicht genannt.
