Deutschland: DAX-Verlierer, Kreditflaute und Kapitalmaßnahmen
Im deutschen Leitindex stand Bayer in einem schwachen Gesamtmarkt unter Druck und gab um gut 4% nach, womit der Wert das Schlusslicht stellte. Bei Hypoport zeigte sich eine nachlassende Dynamik im Immobilienfinanzierungsgeschäft: Über die Plattform Europace wurden im vierten Quartal (Oktober bis Dezember) 1% weniger private Baufinanzierungen vermittelt als im Vorjahreszeitraum; die Aktie wurde im Zusammenhang damit als deutlich schwächer beschrieben, ohne konkrete Kursangaben. Aus dem Unternehmensumfeld kamen mehrere Kapitalmarkt- und Produktnachrichten: OHB präsentierte auf Kapitalmarkttagen eine zuversichtliche Ausrichtung mit Blick auf eine „Zwei-Milliarden-Marke“, ohne dass der Auszug Kennzahlen oder Zeitbezüge nennt. UMT United Mobility Technology entschied sich für eine Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital und will dafür bis zu 245.000 neue Aktien ausgeben. Zudem führte die Deutsche Börse neun weitere ETFs ein; genannt wurden unter anderem Konzepte mit Private-Equity-Bezug, globale Rentenansätze mit Klimafilter sowie aktive Aktienstrategien mit Dividenden- und ESG-Schwerpunkt, jedoch ohne weitere Produktdetails wie ISINs oder Emittenten. mwb research kündigte für den 29.01.2026 um 14:00 Uhr einen Online-Roundtable mit dem CEO/CTO der cyan AG an.
Europa: Analysten justieren Ziele und Einstufungen
Im europäischen Analystenfokus beließ Bernstein Research Tui auf „Market-Perform/Neutral“ und setzte das Kursziel auf 7,90 Euro. Für Renault bestätigte Bernstein „Outperform“ bei einem Ziel von 43 Euro und verwies in diesem Zusammenhang auf eine angehobene Prognose für 2025; UBS blieb bei „Sell“, ein Kursziel wurde im Auszug nicht genannt. Jefferies hielt an „Buy“ für Saint-Gobain fest und nannte 140 Euro.
Bei Heidelberg Materials bestätigte Jefferies ebenfalls „Buy“ und legte ein Kursziel von 300 Euro an. JPMorgan stufte den Titel weiter mit „Overweight“ ein, veranschlagte 260 Euro und führte den Wert zudem auf der „Analyst Focus List“. Für TotalEnergies blieb Barclays nach Zahlen zum Schlussquartal bei „Overweight“ und 78 Euro, ohne dass im Auszug Quartalskennziffern enthalten sind. Bernstein erneuerte für Scout24 die Einstufung „Outperform“ und gab 105 Euro an.
Im Bankensektor erhöhte Barclays das Kursziel für BBVA von 18,50 auf 22,10 Euro und bestätigte „Overweight“. Bei Santander blieb Barclays bei „Overweight“ und 11,30 Euro, während UBS den Wert weiterhin mit „Buy“ und ebenfalls 11,30 Euro einstufte.
Aus dem Konsumsegment bestätigte RBC für LVMH „Outperform“ mit einem Ziel von 650 Euro und für Diageo „Outperform“ mit 2.000 Pence. In der Luftfahrt nahm Bernstein mehrere Titel mit „Outperform“ und höheren Kurszielen in den Blick: Fraport wurde mit 82 Euro genannt, IAG mit 490 Pence und Easyjet mit 560 Pence. Air France-KLM blieb bei Bernstein auf „Market-Perform“ mit 11,50 Euro, Ryanair ebenfalls auf „Market-Perform“ mit 28,25 Euro; als Begründung wurde eine Nachfrageentwicklung auf Nordatlantikverbindungen angeführt. Zusätzlich wurde ein Aktienfonds mit Quantencomputer-Schwerpunkt erwähnt (GG Quantum, ISIN DE000A41EDL2), ohne dass der Auszug Angaben zu Volumen, Kosten oder Starttermin enthält.
USA: Deutliche Abgaben zum Dienstag – Apple im Analystenfokus
Zum Start in den Dienstagshandel rutschten die US-Börsen klar ab: Der Dow Jones fiel um 1,3% auf 48.695 Punkte, der S&P 500 gab um 1,4% nach und der Nasdaq Composite verlor 1,6%. Als Hintergrund wurden transatlantische Spannungen sowie ein feiertagsbedingter Handelsausfall am Montag genannt. In einer weiteren Marktbeschreibung eröffnete der Dow Jones bei 49.005,01 Punkten und lag zu diesem Zeitpunkt 0,72% im Minus, bevor die Verluste im weiteren Verlauf zunahmen; auch S&P 500 und Nasdaq Composite wurden im Kontext des Grönland-Konflikts als schwächer beschrieben, ohne dass Startstände genannt werden. Auf Einzeltitelebene bestätigte Goldman Sachs das Rating „Buy“ für Apple und verknüpfte dies mit einem Kursziel von 320 US-Dollar.
Asien: Keine kursrelevanten Angaben im Material
Zu asiatischen Aktien, Indizes oder Analystenstudien liegen im bereitgestellten Text keine Informationen vor.
Rest der Welt: Auftrag aus Abu Dhabi, Investitionsstudie mit USA-Bezug
Die swissnet Group (swissnet AG) meldete den Zuschlag für ein größeres Projekt im Bereich Hospitality-Technologie in Abu Dhabi; finanzielle Eckdaten oder ein Projektvolumen wurden nicht genannt. Darüber hinaus berichtete eine Untersuchung des IW, dass die Investitionen deutscher Unternehmen in den USA während Trumps zweiter Amtszeit bislang deutlich zurückgegangen sind; konkrete Summen oder Zeitangaben enthält der Auszug nicht.
