Deutschland: Kursziele und Einstufungen im Takt
Im deutschen Markt standen vor allem Analystenurteile im Mittelpunkt. Zur Commerzbank lagen für Dezember 2025 drei Einschätzungen vor, die jeweils auf „Halten“ hinausliefen.
Bernstein Research blieb bei Daimler Truck auf der negativen Seite und führte „Underperform“ bei einem Ziel von 30 Euro. Deutsche Bank Research hielt dagegen an „Buy“ für Douglas fest und setzte das Kursziel weiterhin bei 16 Euro an.
Bei Barclays gab es mehrere Anpassungen: Für die Deutsche Bank wurde im Vorfeld von Quartalszahlen das Ziel von 37 auf 39 Euro angehoben, die Einstufung „Overweight“ blieb bestehen. Nemetschek wurde bei unverändertem „Overweight“ im Ziel von 135 auf 120 Euro reduziert, Teamviewer ebenfalls bei beibehaltenem „Overweight“ von 10,50 auf 8,50 Euro. Aufwärts ging es bei Sartorius Vorzügen: Barclays erhöhte bei bestätigtem „Overweight“ von 280 auf 300 Euro. Merck KGaA erhielt bei „Equal Weight“ ein höheres Ziel von 130 Euro nach zuvor 120 Euro.
Unternehmensnah blieb Grenke im Blick: Nach vorgelegten Zahlen senkte Warburg Research das Kursziel leicht von 30,00 auf 29,70 Euro und hielt zugleich am „Buy“-Votum fest. JPMorgan ließ Munich Re bei „Overweight“ und nannte weiterhin 655 Euro als Ziel. Zusätzlich wurden eine Insidertransaktion bei learnd SE gemeldet, bei der Führungskraft Gisbert Rühl als Käufer genannt wurde, ohne dass Stückzahl oder Preis im verfügbaren Auszug enthalten waren. Außerdem ging eine Stimmrechtsmeldung der Deutsche Konsum REIT-AG nach § 40 Abs. 1 WpHG ein; konkrete Prozentwerte oder Schwellen wurden im Auszug nicht ausgewiesen.
Europa: Von Zahlungsverkehr bis Luftfahrt
Bernstein Research ordnete Traton mit „Market-Perform“ ein und veranschlagte 36 Euro als Kursziel. Volvo B erhielt ebenfalls „Market-Perform“, das Ziel lag bei 270 schwedischen Kronen.
Im europäischen Tech- und Konsumbereich senkte Barclays bei Adyen das Kursziel von 2.000 auf 1.850 Euro und hielt an „Overweight“ fest. Redcare Pharmacy wurde nach einem Zwischenbericht zum vierten Quartal mit „Overweight“ bestätigt; als Ziel wurden 130 Euro genannt.
Bei JPMorgan blieb Relx auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 5.070 Pence. Air France-KLM erhielt bei gleichbleibendem „Overweight“ ein leicht angehobenes Ziel von 14,50 Euro nach zuvor 14,00 Euro. Für GSK bestätigte JPMorgan „Underweight“ und setzte das Ziel weiter auf 1.700 Pence. Jefferies reduzierte das Kursziel für Vinci von 140 auf 138 Euro und hielt am „Buy“-Votum fest; als Bezugspunkt wurden für Februar erwartete Jahreszahlen genannt.
USA: Rekordmarken zu Handelsbeginn, danach zögerlich
An der Wall Street fielen die Bewegungen nach einem starken Start ins neue Jahr zur Wochenmitte überschaubar aus. Dow Jones Industrial und S&P 500 erreichten zum Start neue Höchststände, die Gewinne blieben jedoch begrenzt. Für den Dow wurde kurz nach Eröffnung ein Hoch bei 49.621 Punkten genannt; im Anschluss stand der Index bei 49.497 Punkten, was einem Plus von 0,1% entsprach.
Bei Boeing rückte ein neuer Auftrag in den Vordergrund: Alaska Airlines bestellte fünf 787-10. Zusätzlich wurden 105 Flugzeuge des Typs 737-10 geordert; darüber hinaus wurde eine Option auf weitere 35 737-10 erwähnt.
Asien: Batterietechnik als Gemeinschaftsprojekt
Samsung SDI unterzeichnete eine Absichtserklärung mit dem koreanischen Autobauer KG Mobility (KGM). Inhalt ist die gemeinsame Entwicklung von Batteriepacks für Elektrofahrzeuge von KGM; als Zellformat wurden 46er-Rundzellen genannt. Weitere Vertragsdetails oder Volumina waren im Auszug nicht enthalten.
Rest der Welt: Beteiligungsmeldung und Sanktionsfall
Orion Corporation veröffentlichte eine Meldung nach finnischem Wertpapiermarktrecht, in der BlackRock, Inc. als meldepflichtige Partei geführt wurde; Angaben zu Beteiligungshöhen oder relevanten Schwellen waren im Auszug nicht enthalten.
Aus Washington wurde zudem berichtet, dass das US-Militär im Nordatlantik einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker beschlagnahmte. Grundlage war eine Anordnung eines US-Bundesgerichts wegen angeführter Verstöße gegen US-Sanktionsvorgaben; die Information wurde demnach über das Europa-Kommando der USA verbreitet.
