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    Wirtschaftsbericht: Exportverschiebungen und Branchenstress

    23. Dezember 2025 Wirtschaft & Politik
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    Wirtschaftsbericht: Exportverschiebungen und Branchenstress
    Wirtschaftsbericht: Exportverschiebungen und Branchenstress

    Deutschland: Exportmix kippt, Binnenbranchen ringen

    Deutschlands Ausfuhren geraten 2025 in zentralen Absatzregionen unter Druck: In China und in den USA gehen die Exporte nach den vorliegenden Angaben deutlich zurück. Gleichzeitig steigt das gesamte Exportvolumen leicht an. Diese gegenläufige Entwicklung wird auf eine Analyse des IW zurückgeführt, ohne dass die Quelle Prozentwerte oder absolute Beträge nennt.

    In der Bauwirtschaft verzeichnen die Neuaufträge im Oktober im Vergleich zum September einen klaren Rückgang. Die bisherige Umsatzbilanz wird dennoch als positiv beschrieben, ebenfalls ohne Quantifizierung.

    Bei der Deutschen Bahn wird kurz vor Weihnachten eine sehr hohe Auslastung geschildert. Auffällig ist nach der Darstellung zugleich eine unerwartet gute Stimmung in den Zügen; als Begründung werden das Engagement der Zugbegleiter sowie das Verhalten einzelner Reisender genannt. Messgrößen zur Auslastung oder zur Pünktlichkeit werden nicht ausgewiesen.

    Im Gesundheitssektor nimmt die Zahl der Menschen mit Pflegebedarf zu. Ambulante Anbieter müssten von dieser Entwicklung grundsätzlich profitieren, stehen nach der Darstellung aber dennoch unter erheblichem wirtschaftlichem Druck; Zahlen zu Fallzahlen, Kosten oder Margen fehlen.

    Industrieseitig trennt sich ZF Friedrichshafen von seinem Geschäft mit Fahrerassistenzsystemen und verkauft es an Harman, eine Tochter von Samsung. Angaben zu Kaufpreis, Timing oder bilanziellen Konsequenzen werden nicht gemacht. Infineon wird ein kräftiges Wachstum mit Halbleitern für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren zugeschrieben; der Nachfrageimpuls soll mindestens bis 2030 reichen, ohne dass Umsätze oder Wachstumsraten genannt werden.

    Auf der Kapitalmarktseite werden deutliche Einschnitte bei Ausschüttungen der Automobilhersteller beschrieben. Hervorgehoben wird dagegen der Finanzsektor: Für die Allianz werden Auszahlungen an Aktionäre von mehr als 6,5 Milliarden Euro genannt. In der Summe sollen Anteilseigner weniger Dividende erhalten; bei VW und weiteren Autowerten wird die Lage als krisenbedingt belastet eingeordnet, ohne konkrete Beträge je Unternehmen außer der Allianz.

    Wirtschaftspolitisch warnt der DIHK vor einem wirtschaftlichen Abstieg Deutschlands und verweist dabei auf eine schlechte Stimmungslage sowie hohe Erwartungen an die Bundesregierung. Parallel wird eine Diskussion skizziert, in der nach sechs Jahren ohne Wachstum die Kritik am Wachstum an Bedeutung verliere.

    Für den Jahreswechsel 2026 werden Änderungen bei Steuern und im Recht in Aussicht gestellt, die Steuerzahler, Pendler und Familien betreffen. Konkrete Regelungen, Schwellenwerte oder Beträge werden nicht genannt. Bundeslandwirtschaftsminister Rainer kündigt zudem eine Pflicht zur Videoüberwachung in größeren Schlachthöfen an und stellt einen zeitnahen Gesetzentwurf in Aussicht; Definitionen, Umfang und Fristen bleiben offen.

    Im Konsum zeigt sich ein struktureller Rückgang beim Sekt: Im Vergleich über zehn Jahre sinkt der Verbrauch um ein Fünftel; pro Kopf werden zehn Gläser weniger genannt. Zudem kündigt die 88-jährige frühere Treuhandchefin Birgit Breuel an, sich erneut in Debatten einbringen zu wollen, und betont die Fähigkeit Deutschlands, große Umbrüche zu bewältigen.

    Im Bereich Recht und Compliance bleibt der Signa-Gründer René Benko über Weihnachten in Untersuchungshaft. Die U-Haft wird verlängert; die Darstellung verweist darauf, dass er fast ein Jahr in Haft ist. Ein Antrag seines Anwalts auf Entlassung bleibt ohne Erfolg; die Begründung der Justiz wird erwähnt, aber nicht ausgeführt. Eine Leserfrage befasst sich außerdem mit dem vollständig kreditfinanzierten Erwerb einer neuen Vermietungswohnung in Deutschland; Preis-, Zins- oder Mietdaten sind nicht enthalten.

    Europa: EZB verharrt, Regulierung rückt Kunststoffimporte ins Visier

    Geldpolitisch wird die EZB in einer Dezember-Prognose als über längere Zeit abwartend beschrieben; konkrete Leitzinsen werden nicht genannt.

    Auf EU-Ebene plant die Union zusätzliche Prüfungen und strengere Vorgaben gegen günstige Importe von Kunststoffen. Als Hintergrund wird genannt, dass Recyclinganlagen schließen und die Branche dadurch an Stärke verliert; Details zu Instrumenten, Zeitplan oder betroffenen Importströmen fehlen.

    In Italien greift die Wettbewerbsbehörde gegen Ryanair durch und verhängt eine Strafe von mehr als 255 Millionen Euro. Der Vorwurf lautet, die Airline habe Reisebüros gezielt daran gehindert, Buchungen vorzunehmen; weitergehende Angaben zu Verfahren oder Zeitraum sind nicht enthalten.

    USA: Medikamentenpille als Meilenstein, Schuldenmarkt mit KI-Schub

    Novo Nordisk erhält in den USA die Zulassung, Wegovy künftig auch als Tablette anzubieten. Der Schritt wird als Meilenstein gewertet; im Anschluss steigt die Aktie, ohne dass Kursniveau oder prozentuale Veränderung genannt werden. Bei Eli Lilly wird im Wettbewerb um Mittel zur Gewichtsreduktion ein Schwerpunkt auf die Entwicklung einer Pille statt Injektionen beschrieben; ein „Ortsbesuch“ wird angekündigt, ohne Angaben zu Entwicklungsstand, Zulassung oder Umsätzen.

    Im Spirituosensektor setzt Jim Beam die Whiskey-Produktion am Standort Clermont im Jahr 2026 aus. Als Gründe werden eine schwächere Nachfrage und die US-Zollpolitik unter Trump genannt. In Clermont sollen 2026 nur noch Abfüllung und Lagerung sowie Besucherangebote stattfinden; Produktionsmengen und Beschäftigungswirkungen werden nicht beziffert.

    Am Kapitalmarkt wird ein KI-getriebener Schuldenboom beschrieben: Emissionen von Unternehmensanleihen in den USA bewegen sich demnach nahe an einem Rekord. Zusätzlich werden eine KI-Ausgabenoffensive von ByteDance sowie der Aufkauf von Konsumentenschulden durch Private-Credit-Firmen erwähnt, ohne Volumina oder Zeitreihen.

    Asien: Chinas Immobilienrisiko und neue Delikatessen-Offensive

    In China wächst zum Jahreswechsel die Sorge, der Immobilienmarkt könne in chaotische Zustände geraten. Die Regierung plane demnach, die Entscheidung den Geldgebern zu überlassen. Ohne einen unerwartet positiven Verlauf drohe dem letzten großen Immobilienentwickler der Volkswirtschaft eine baldige Insolvenz; Namen, Kennzahlen oder Termine werden nicht geliefert.

    Parallel baut China nach den Angaben seine Rolle als Anbieter von Luxuslebensmitteln aus. Preisgünstige inländische Produzenten von Delikatessen wie Kaviar und Foie gras ersetzen Importe und dringen in internationale Märkte vor, ohne dass Exportmengen oder Marktanteile beziffert werden.

    Rest der Welt: Whisky-Überhang, Metalle auf Rekordkurs, Russland bremst

    Beim schottischen Whisky wird ein Überschuss an nicht konsumiertem Scotch beschrieben. Als Ursachen werden Trump-Zölle sowie gestiegene Lebenshaltungskosten genannt. Destillerien sitzen nach der Darstellung auf Überbeständen, pausieren oder reduzieren die Produktion; damit verbinden sich Sorgen um ländliche Wirtschaftsregionen. Konkrete Lager- oder Absatzdaten werden nicht genannt.

    An den Rohstoffmärkten setzt Gold seine Aufwärtsbewegung fort und nähert sich zum Jahresende erneut der Marke von 4.500 US-Dollar; der Text stellt weitere Preisanstiege in den Raum und verweist auf Anlagemöglichkeiten, ohne Zeitangaben oder Renditezahlen. Silber wird als teurer denn je beschrieben; als Treiber gelten eskalierende geopolitische Spannungen, ohne Preisniveau. Kupfer erreicht ein Rekordhoch von über 12.000 US-Dollar je Tonne, gestützt von Zoll- und Knappheitssorgen.

    Für Russland wird im vierten Kriegsjahr eine wirtschaftliche Phase ohne Dynamik beschrieben. Der Ökonom Vladislav Inozemtsev ordnet die Situation ein und spricht über den Ausblick für 2026; zudem wird berichtet, dass Ölströme innerhalb des Landes sichtbar umgelenkt worden seien. Gleichzeitig lässt das Lohnwachstum nach, besonders bei Neueinstellungen liegen Gehaltszuwächse unter dem Vorjahresniveau; Prozentwerte oder Branchen werden nicht genannt.

    Außerdem wird der Tod von Vince Zampella gemeldet, der als Entwickler der Spielereihe „Call of Duty“ bezeichnet wird. Er stirbt demnach im Alter von 55 Jahren bei einem Autounfall in einem Ferrari; Ort und Zeitpunkt werden nicht angegeben.

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