Deutschland: Industrieerbe, Energiepläne, Sicherheitsdruck
Im Jahr 1930 reiste Henry Ford nach Köln, wurde von Oberbürgermeister Konrad Adenauer empfangen und setzte damit den Auftakt für eine prägende Fabrikära; zugleich wird ein mögliches schwieriges Auslaufen dieser industriellen Phase angedeutet.
Der Bund stellt erhebliche Mittel für die Weiterentwicklung der Kernfusion bereit und erhält dafür Rückendeckung, verbunden mit der klaren Forderung, den Ausbau regenerativer Erzeugung nicht auszubremsen. Aus dem Fusionsumfeld kommt Zustimmung zur Förderung, flankiert von dem Hinweis, frühere Fehlentwicklungen nicht zu wiederholen; der weltweit erste Reaktor ist für einen Standort in Deutschland vorgesehen.
In der Sicherheitspolitik mahnt Jens Spahn den zügigen Aufbau einer Drohnenabwehr und drängt auf deutlich mehr Tempo. Unmittelbar vor der Entscheidung über die Neuausrichtung des milliardenschweren Vorhabens Fregatte F126 kursieren widersprüchliche Angaben.
Bei Volkswagen gilt unentschuldigtes Fernbleiben als häufigster Auslöser für Abmahnungen. Arbeitsrechtler Marcus Iske skizziert, wie Unternehmen auf steigende Fehlzeiten strategisch reagieren sollten.
Rund 500 Arzneimittel, darunter auch Antibiotika, sind von Lieferproblemen betroffen; als Ursachen werden eine geringe Ertragslage in der Herstellung sowie organisatorische Defizite benannt.
Wer statt eines Neuwagens einen Jahreswagen wählt, kann die frei werdenden Mittel in die Altersvorsorge umlenken; ein Rechner der Plattform Raisin verdeutlicht die finanziellen Auswirkungen.
Ein Kommentar fordert den Kanzler auf, Klumpenrisiken im wirtschaftspolitischen Instrumentenkasten zu reduzieren; die Überschrift spielt dabei rhetorisch auf Friedrich Merz an.
Vor der Eheschließung steht für eine Leserin die Wahl zwischen Ehevertrag und gesetzlicher Zugewinngemeinschaft, wobei die Abwägung zwischen individueller vertraglicher Absicherung und dem deutschen Standardrahmen erläutert wird. Farbforscher Axel Buether ordnet die Wirkung rosa gestrichener Wände ein, kritisiert Beige im Kinderzimmer und bescheinigt farbigen Fassaden positive Effekte für Quartiere. Xing-Gründer Lars Hinrichs treibt die Eröffnung eines Digital-Art-Museums in Hamburg voran und fordert, die digitale Trägheit in Deutschland hinter sich zu lassen.
Europa: Sanierungsaffären, Sanktionslockerung, Bankenagenda
Abgehörte Telefonate zeichnen nach, wie Strabag-Patriarch Hans-Peter Haselsteiner René Benko schweres Fehlverhalten im Zusammenhang mit Signa vorhält; neben Benko und Haselsteiner wird auch Pirolt als Beteiligter genannt.
Die Europäische Union plant, Vermögenswerte im Umfang von 2 Milliarden Euro mit Bezug zu Deripaska wieder freizugeben.
Ein Newsletter verweist auf Rückenwind für UBS bei ihrem Vorstoß, Kapitalanforderungen zu lockern, und hebt zugleich eines der letzten Interviews mit Jane Goodall hervor.
USA: Elektromobilität im Stresstest, Rechtssachen mit Marktrelevanz
Tesla meldet einen Absatzrekord, während die bisherige US-Kaufprämie für Elektroautos in Höhe von 7.500 Dollar ausläuft. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob die Verkäufe ähnlich deutliche Rückgänge erleben könnten wie in bestimmten Phasen in Deutschland.
Eine Gruppe von Tesla-Aktionären will gegen ein Vergütungspaket für Elon Musk in Billionenhöhe stimmen und verweist auf nachlassende Leistungen sowie fehlende Aufsicht.
Parallel könnten Anleger im Kontext der von Trump eingeführten Zölle eine Überraschung erleben; der Rechtsstreit kreist um die Art und Weise, wie der Präsident seine Befugnisse nutzt.
