Frankfurt im Blick: verhaltener Start, Taktgeber aus der Industrie
Der deutsche Leitindex begann den Handel mit einem Rückgang von 0,08 Prozent auf 23.726,43 Punkte, gebremst durch das Risiko einer möglichen Schließung von US-Behörden und die bis Mittwoch ausstehende Budgeteinigung im amerikanischen Kongress. Bei Lufthansa stand ein tiefroter Kursverlauf im Fokus: Nach der Ankündigung, bis 2030 rund 4.000 Stellen in der Verwaltung zu streichen, lag die Aktie im Tagesverlauf 4,19 Prozent im Minus; RBC sieht den Titel bei „Sector Perform“/„Neutral“ mit einem Ziel von 7,50 Euro. Hornbach meldete im zweiten Quartal steigende Erlöse, jedoch rückläufige Ergebnisse infolge höherer Personalaufwendungen; außerhalb Deutschlands lief das Geschäft besser als im Heimatmarkt. Die Einstufungen fielen unterstützend aus: Baader Bank bestätigte „Add“ bei 118,00 Euro, Warburg Research blieb bei „Buy“ und 117,00 Euro. Bei Knorr-Bremse hob Hauck Aufhäuser die Empfehlung von „Hold“ auf „Buy“ an, das Kursziel bleibt bei 91,00 Euro unverändert. Klöckner & Co wurde von Deutsche Bank Research weiter mit „Buy“ und 8,50 Euro adressiert, nachdem der Konzern US-Vertriebsstandorte veräußert und Aktivitäten mit niedrigen Margen zurückfährt. TKMS stellte ab 2027 Ausschüttungen in Aussicht und peilt mittelfristig etwa zehn Prozent Umsatzplus pro Jahr an. Finexity feierte das Börsendebüt im Münchner m:access; die begleitende Mitteilung sprach eine „KAUFEN“-Empfehlung aus. Bei Heidelberg Materials hatte sich der Kurs von rund 100,00 auf 200,00 Euro verdoppelt, ehe zuletzt ein Rücksetzer einsetzte. Zusätzlich passte Barclays für Symrise das Ziel auf 86,00 Euro an und beließ die Aktie auf „Equal Weight“; für das dritte Quartal wird ein Plus von 1,5 Prozent veranschlagt, während für 2026 mit einer Verbesserung gerechnet wird, basierend auf einer unterdurchschnittlichen Ausgangslage. Allgeier gab am 30.09.2025 um 2,41 Prozent nach. Deutsche Bank Research bestätigte für Hugo Boss „Hold“ bei nun 43,00 Euro sowie für Freenet „Buy“ mit reduziertem Ziel von 38,00 Euro. JPMorgan bekräftigte „Overweight“ für ProSiebenSat.1 bei 11,40 Euro und für Adidas mit 236,00 Euro; für Hugo Boss senkte das Haus das Ziel auf 39,00 Euro und blieb bei „Neutral“.
Kontinentaleuropäisch verdichtet: Brokerstimmen und Einzelwerte
Barclays erhöhte bei ABB das Kursziel auf 39 CHF und hielt an „Underweight“ fest. Deutsche Bank Research bestätigte mehrere Favoriten: AB InBev („Buy“, 63,00 Euro), Redcare Pharmacy („Buy“, 214,00 Euro), Akzo Nobel („Buy“, 67,00 Euro) sowie ASML („Buy“) mit einer Zielanhebung von 700,00 auf 900,00 Euro. JPMorgan blieb für Novo Nordisk bei „Overweight“ und 500 DKK und hob bei AB InBev „Overweight“ mit 75,00 Euro hervor. In Osteuropa verlor Budimex am 30.09.2025 um 0,27 Prozent. Aus dem Vereinigten Königreich meldete PayPoint plc PDMR-Transaktionen mit monatlichen Käufen von Partnership Shares sowie Zuteilungen von Matching Shares im Zuge des am 22. September datierten Share Incentive Plan.
Wall Street-Fokus: Plattformwerte und Pharma im Check
Robinhood erreichte nach Aussagen des CEO zur Nachfrage nach alternativen Wettprodukten ein neues Rekordhoch. Für Pfizer bestätigte JPMorgan die Einstufung „Neutral“ und ein Kursziel von 30,00 US-Dollar.
Asien-Pazifik: Elektromobilität sucht Halt
Die BYD-Aktie stabilisierte sich nach einem Rückgang von 35 Prozent und bewegt sich wieder in Richtung 200-Tage-Linie; Unterstützung kam aus frischen Analystenkommentaren und Nachrichtenfluss.
Globaler Streifzug: Technologieplattformen abseits der Börsenhotspots
Apex Group Ltd. stellte in Hamilton, Bermuda, eine KI-gestützte WealthTech-Lösung vor, die Privatanlegern über Vermögensverwalter, Banken und Fondsmanager Zugang zu privaten Märkten eröffnen soll.
